Im Blickpunkt

In einer Diskussion stellte die "IG Ortsdurchfahrt entlasten - Natur erhalten" fest, dass sich die Voraussetzungen für den Bau der Westumfahrung entscheidend geändert haben. Das Fazit der Gemeinschaft war:

Das Verkehrsaufkommen hat sich seit der ersten Untersuchung von 1997 nicht wesentlich geändert. Alle Prognosen des Büros Kurzak für 2015 zum Verkehrsanstieg waren viel zu hoch.

Der Wegfall der Vilsspange mindert die Entlastungswirkung für die Ortsdurchfahrt deutlich.

Nach der Rechtsauffassung der IG ist die geplante Straße keine Umgehung mehr, weil sie nicht mehr auf die Vilstalstraße zurückgeführt wird. Sie wird vielmehr ein weiterer Autobahnzubringer für Amberg.

Auch die Notwendigkeit dieses Bauprojekts vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Abnahme des Verkehrs muss insgesamt überprüft werden. Die Staatsregierung hat dies laut IG bereits getan und die Bedeutung der Umgehung als so gering eingeschätzt, dass mit einer vollständigen Finanzierung durch den Freistaat erst ab 2030 zu rechnen wäre. (zo)
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