im Landtag
Lehrstunde

Lehrstunde im Landtag Eine besondere Führung durch den Landtag plant der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, Martin Neumeyer . Der CSU-Abgeordnete hat 100 minderjährige Flüchtlinge aus ganz Bayern ins Maximilianeum eingeladen, um ihnen "ihre" neue Volksvertretung zu zeigen. Die jungen Menschen sollen sich angekommen fühlen im Freistaat. "Viele von ihnen kommen aus autoritären Regimen, Bürgerkriegsländern oder Staaten, in denen Gewalt und korrupte Netzwerke mehr zählen als Leistu
Eine besondere Führung durch den Landtag plant der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung, Martin Neumeyer . Der CSU-Abgeordnete hat 100 minderjährige Flüchtlinge aus ganz Bayern ins Maximilianeum eingeladen, um ihnen "ihre" neue Volksvertretung zu zeigen. Die jungen Menschen sollen sich angekommen fühlen im Freistaat. "Viele von ihnen kommen aus autoritären Regimen, Bürgerkriegsländern oder Staaten, in denen Gewalt und korrupte Netzwerke mehr zählen als Leistung und Rechtschaffenheit", so Neumeyer. Umso wichtiger sei es, ihnen zu vermitteln, "wie unsere Demokratie und unser Rechtsstaat funktionieren". (jum)

Tadel für Tierversuche

"Es ist unbestritten, dass uns Affen sehr ähnlich sind!" Wenn sich ein Oppositionsabgeordneter derart einlässt, vermutet man schnell eine böse Polemik in Richtung der Regierenden. Nicht so bei SPD-Mann Herbert Woerlein . Der ist Tierschutzsprecher seiner Fraktion und hat als solcher ein ernstes Anliegen: "Es muss endlich Schluss sein mit Tierversuchen an Affen." 178 sind zwischen 2009 und 2013 in Bayern durchgeführt worden, hat seine Kollegin Susann Biedefeld auf Anfrage von der Staatsregierung erfahren. Und was hiesigen Unis verboten sei, zum Beispiel Versuche mit Affenbabys, werde per Kooperation in den USA gemacht. Um solche Schlupflöcher zu schließen, fordert die SPD nun ein generelles Verbot von Versuchen an Affen in Bayern. (jum)

Ovationen für ORF

Die Fans des österreichischen Fernsehens in Bayern haben in Bernhard Pohl (Freie Wähler) einen Fürsprecher gefunden. Von 2017 an sollen die Programme des ORF aus lizenzrechtlichen Gründen aus bayerischen Kabelnetzen und Sendemasten verschwinden. Pohl, offenbar Liebhaber werbefreier Hollywood-Filme, alpenländisch geprägter Sportkommentare und Nachrichtensendungen mit Wiener Schmäh will das nun per Massenpetition verhindern. Die ORF-Programme seien ein "Kulturgut mit klarem Informationsauftrag", so Pohl. Seine Erfolgsaussichten im Kampf gegen Hollywood-Studios und internationale Sportrechteinhaber schätzt er allerdings realitätsnah als eher schlecht ein. (jum)
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