Im Wald herrscht große Brandgefahr
Schattenseiten der Sonne

Symbolbild: dpa
München. (uax) Im Freistaat genossen die Menschen die Sonne bei angenehmen 25 Grad. Doch das Sommerintermezzo soll nur von kurzer Dauer sein. Schon am Freitag rechnen Meteorologen mit Regen. Eine gute Nachricht für den Wald, denn dort herrscht große Brandgefahr.

Die Landwirte beurteilen das Wetter aus einer anderen Perspektive: «Wir sind ganz gut aus dem Winter gekommen. Es war sehr mild. Die Winterkulturen sind in gutem Zustand», erklärte Michael Lohse, Sprecher des Deutschen Bauernverbandes in Berlin. Auch der Spargel sprießt endlich, nachdem das begehrte Edelgemüse wegen der kühlen Witterung anfangs nur langsam gewachsen war. Allerdings habe der milde Winter in etlichen Bundesländern vor allem in Thüringen, aber auch in Niedersachsen und Hessen, zu einer Mäuseplage geführt, sagte Lohse. Und auch der fehlende Regen macht den Bauern Sorgen. In einigen Regionen habe die strahlende Sonne den Boden schon ziemlich ausgetrocknet. In Bayern und Baden-Württemberg und im Osten Deutschlands gebe es erste Anzeichen von Trockenheit.

Waldbrandgefahr derzeit sehr hoch


Auch die Waldbauern hoffen auf Niederschläge, ist die Waldbrandgefahr derzeit doch sehr hoch. Der sogenannte Waldbrandgefahrenindex weist für Donnerstag in einzelnen Regionen Oberbayerns eine Gefahr der höchsten Stufen 4 und 5 aus, so etwa in Nürnberg, Reit im Winkl, Kaufbeuren, Regensburg oder Ingolstadt. Besonders kritisch ist die Lage in Wäldern auf sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, auf sonnigen Waldlichtungen und an Waldrändern. Die Regierung von Oberbayern mahnte, in Wäldern keine offenen Feuer anzuzünden und keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen.
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