Impulse für Grenzregion

Finanzstaatssekretär Albert Füracker und die tschechische Vize-Ministerin Klára Dostálová zeigen auf den Tagungsort Schönsee, in der Mitte des "Verflechtungsgebietes" gelegen (Regierungsbezirke Oberpfalz, Oberfranken und Niederbayern sowie die Regionen Karlsbad, Pilsen und Südböhmen). Teilnehmer an der konstituierenden Sitzung des Regionalforums waren hochrangige Vertreter von bayerischer und tschechischer Seite. Bild: Portner
"Das Ziel ist klar: Wir wollen die bayerisch-tschechische Grenzregion zum Zukunftsraum weiterentwickeln", stellte Finanzstaatssekretär Albert Füracker (CSU) am Montag im Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee (Kreis Schwandorf) fest. Zuvor fand die konstituierende Sitzung des "Regionalforums Bayern-Tschechien" statt.

"Mit dem Entwicklungsgutachten haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt. In Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren sollen Perspektiven entwickelt werden, wie wir den Grenzraum stärken können", hob Füracker hervor. Das Gutachten wird im Auftrag des Heimatministeriums und des Ministeriums für Regionale Entwicklung der Tschechischen Republik erarbeitet, politisch begleitet durch das Regionalforum.

Die zweite Sitzung soll am 4. Mai in Pilsen stattfinden; das Abschlusstreffen mit Vorstellung des Gutachtens am 10. Juli in München. Perspektiven sind eine bayerisch-tschechische Hochschule, die Optimierung des Schienenverkehrs sowie eine grenzüberschreitende Verwaltungsarbeit und Wirtschaftsförderung. Gemeinsam sollen auch zentrale Orte für ein besseres Leben in der Grenzregion entwickelt werden.
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