In der Kindertagesstätte St. Vitus entsteht eine Kletter- und Bewegungslandschaft
Spielwelt auf mehreren Etagen

Schnaittenbach. (ads) Die neue Kletter- und Bewegungslandschaft ist der ganze Stolz der Kindertagesstätte St. Vitus. Die Anlage ist individuell auf die Anforderungen der Mädchen und Buben abgestimmt und erstreckt sich mehrstöckig auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern. Eltern und Erzieherinnen packten zwei Wochen lang beim Bau kräftig mit an.

20. Geburtstag feiert die Kindertagesstätte St. Vitus in diesem Jahr. Aus diesem Anlass machte ihr die Stadt ein ganz besonderes Geschenk: eine neue Kletter- und Bewegungslandschaft in der großen Eingangshalle des Kindergartens. Die Ausstattung wurde aber nicht einfach in einem Katalog ausgesucht und bestellt, sondern ganz individuell für dieses Umfeld geplant und von einer Fachfirma in Zusammenarbeit mit Erzieherinnen und Eltern gebaut.

Die Initiative für dieses Mitbauprojekt ging von der Erzieherin Birgit Kumeth aus. Sie organisierte für den Stadtrat den Besuch eines Nürnberger Kindergartens zur Besichtigung einer solchen Bewegungslandschaft. Das Projekt kam gut an, das Gremium erteilte seine Zustimmung.

Der Designer und Spielraumgestalter Rainer Ulm kam in den Sommerferien mit zwei Mitarbeitern nach Schnaittenbach, um in zwei Wochen die Landschaft fertigzustellen. Sein Credo: "Je mehr sich die Leute vor Ort an der Realisierung ihres Projekts beteiligen, desto mehr identifizieren sie sich damit und desto größer ist auch die Wertschätzung dafür. Und auch der Gemeinschaftssinn wächst." Der Spielraumgestalter verhehlt nicht: "Hinter jedem Projekt steht auch ein mutiger Entschluss der Verantwortlichen, denn Zweifler und Kritiker gibt es immer."

In der Kindertagesstätte St. Vitus arbeiteten die Erzieherinnen und Eltern zwei Wochen intensiv mit, um auf mehreren Etagen eine Spielewelt mit Rutschen, Netzbrücken und Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Der Bereich lädt zum Entdecken, Forschen, Bewegen und Spielen mit allen Sinnen sowie zum Entspannen ein. Als Material wurde überwiegend Holz verarbeitet, aber auch Teppich, Plexiglas, Glaskugeln oder Netze kamen zum Einsatz.

"Die Kletter- und Bewegungslandschaft ist eine Bereicherung für die Kindertagesstätte. Sie bietet sowohl den Krippen- als auch den Kindergartenkindern individuelle und vielfältige Spiel- und Entfaltungsmöglichkeiten", meint Barbara Thaler als Leiterin der Kindertagesstätte. Sie lobt das große Engagement von Erzieherinnen und Eltern.

Kindergarten-Mama Michaela Bergmann, die mit ihrem Mann Uwe Bergmann täglich mitarbeitete, zeigte sich von dem Projekt begeistert, auch wenn sie anfangs skeptisch gewesen sei, ob sie denn tatsächlich handwerklich etwas dazu beitragen könne. Sie glaubt, dass sich dieses Werk positiv auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen auswirkt.
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