In der Oberpfalz mehr als 4900 Beschäftigte in kreativen Branchen tätig
Wirtschaftsfaktor Kultur

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein entscheidender Wachstumsfaktor und muss unterstützt werden. Bei dieser Aussage waren sich die Teilnehmer des Dialogforums Oberpfalz des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft einig.

Über 80 Vertreter aus den verschiedensten Bereichen diskutierten am Freitag über ihre Erfahrungen, aber auch Chancen und Probleme ihrer Branche. "In Deutschland ist jedes 13. Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft angesiedelt. Jedes deutschlandweit fünfte davon befindet sich in Bayern", unterstrich Dirk Kiefer die Bedeutung der Thematik. Kiefer ist Leiter des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft in Nürnberg. Dieses wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gegründet und nahm zu Beginn des Jahres seine Arbeit auf. Es ist bayernweit Ansprechpartner für Kreativ- und Kulturschaffende und bietet ihnen kostenfreie Beratung und Vernetzung an. Michael Söndermann vom Büro für Kulturwirtschaftsforschung ermittelte in einer Studie, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Oberpfalz im Jahr 2012 knapp eine Milliarde Euro Umsatz gemacht habe. Gastronomie und Hotelgewerbe hätten hingegen nur rund 700 Millionen Euro erwirtschaftet. Laut Studie sind in der Oberpfalz 4900 Selbstständige und Unternehmen in der Kreativ- und Kulturbranche tätig.
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