In die Bürgerseele blicken

In die Bürgerseele blicken Alle zwei Jahre will die Stadt von ihren Bürgern wissen: Wie lebt man in Nürnberg? Ob Wohnung, Job oder Gesundheit - auf acht Seiten dürfen 20 000 zufällig ausgewählte Menschen ihre Meinung abgeben. "Die Ergebnisse sind oft Grundlage für die Kommunalpolitik", unterstreicht Oberbürgermeister Ulrich Maly . Gibt es genug Schulen und Kindergärten? Brauchen wir mehr barrierefreie Wohnungen? Im Fokus steht heuer der demografische Wandel, die sich ändernde Altersstruktur. Mit
Alle zwei Jahre will die Stadt von ihren Bürgern wissen: Wie lebt man in Nürnberg? Ob Wohnung, Job oder Gesundheit - auf acht Seiten dürfen 20 000 zufällig ausgewählte Menschen ihre Meinung abgeben. "Die Ergebnisse sind oft Grundlage für die Kommunalpolitik", unterstreicht Oberbürgermeister Ulrich Maly . Gibt es genug Schulen und Kindergärten? Brauchen wir mehr barrierefreie Wohnungen? Im Fokus steht heuer der demografische Wandel, die sich ändernde Altersstruktur. Mitmachen ist freiwillig, jeder Teilnehmer erhält einen Gutschein fürs Hallenbad oder eine Fahrkarte. Wem es in Nürnberg gar nicht gefällt, der freut sich auf einen besonderen Preis: Das Statistikamt verlost eine Reise für Zwei nach Berlin - da tobt der Bär. (gük)

Auf Partnerschaften setzen

Franken sind kontaktfreudig. Der Beweis für diese These sind Nürnberger Partnerschaften - mit anderen Städten wohlgemerkt. Aktuell ist die Frankenmetropole mit 14 Städten verbandelt, und das in Europa, Amerika und China. Die Fäden werden seit 25 Jahren vom "Amt für Internationale Beziehungen" zusammengehalten. Die Gründe des Austausches sind laut Amtsleiter Norbert Schürgers verschieden: Der "Draht" zum thüringischen Gera ermöglichte Begegnungen über den Eisernen Vorhang hinweg. Mit Kalmunai auf Sri Lanka ging man nach dem verheerenden Tsunami von 2004 ein Bündnis ein. Fußball spielte bei der Wahl Edinburghs schließlich eine Rolle. Heute führt das eher dazu, dass schottische Tanzabende ("ceilidh") regelmäßig ausgebucht sind. (gük)

In E-Streifenwagen fahnden

Für Verfolgungsfahrten ist das Auto weniger geeignet. Die drei neuen Polizeiwagen schaffen gerade mal eine Geschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde und eine Strecke von 160 Kilometern. Trotzdem ist man auf die ersten E-Streifenwagen Bayerns, die nun von der Nürnberger Polizei auf Herz und Nieren getestet werden, ziemlich stolz. Unter der Haube wartet der futuristische Schlitten nämlich mit 170 PS auf. Rainer Nachtigall , stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, begrüßt die Initiative aus Umweltgründen, meldet aber Bedenken an: "Der BMW i3 erscheint mir etwas klein." Wohin mit ertappten Tätern? Doch Nachtigall hat eine Lösung parat: "Beamte müssen eben ihre Taschen zwischen die Füße nehmen!" (gük)
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