In jedem Alter empfehlenswert: Wer regelmäßig auf Schusters Rappen unterwegs ist, tut etwas für ...
Wandern macht den Kopf frei und tut jedem gut

Wandern macht glücklich und zufrieden. Wandern führt zu seelischer Ausgeglichenheit. Und regelmäßig betrieben, macht es auch körperlich fit. Denn wie alle Ausdauersportarten kräftigt Wandern das Herz-Kreislaufsystem, stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Viel Aufwand braucht es dafür nicht: Wer es richtig macht, kann auch in seiner unmittelbaren Umgebung davon profitieren.

Aber: "Wandern zeigt nur über die Dauer Effekte", sagt der Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Münster. "Die meisten wandern aber nur sporadisch."

Mindestens zwei Einheiten pro Woche à 30 bis 45 Minuten seien nötig, um einen Nutzen für die Gesundheit zu bringen. Weniger hebe den positiven Effekt wieder auf. Doch genau das beherzigen viele Wanderfreunde nicht: Nach einer Studie des Wanderverbandes wandern zwar fast 40 Millionen Bundesbürger verschiedenster Altersgruppen gern, das ist mindestens jeder Zweite ab 16 Jahren. Aber nur Wanderer ab 60 Jahren sind mehrmals im Monat unterwegs.

Ähnlich sieht das Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Er ergänzt: Ein flotter Spaziergang in der Stadt habe ähnliche Vorteile wie eine Wanderung.

Für Naturliebhaber

Grundsätzlich sei Wandern für alle Naturliebhaber geeignet, die keine gravierenden Herz-Kreislaufprobleme haben, sagt der Sportwissenschaftler. Meiden sollten es allerdings Menschen mit größeren Gelenkproblemen und mit akuten Entzündungen. Vorsicht ist auch angebracht bei Herzproblemen und starkem Übergewicht. Völker empfiehlt daher, vorher seine Eignung vom Arzt abklären zu lassen. Dann steht dem Landschaftsgenuss per pedes nichts mehr im Weg. (dpa/tmn)
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