In zwei Monaten heißt es: «Ozapft is»
Wiesn-Aufbau hat begonnen

Bild: dpa
München. (dpa) Die Münchner Theresienwiese ist seit Montag wieder Großbaustelle, der Aufbau für das Oktoberfest hat begonnen. Sattelschlepper fahren Container mit den eingelagerten Teilen der Bierburgen heran, Kräne hieven Balken und Teile bemalter Wände in die Höhe - und erste Rohbauten für Bierzelte stehen schon. Allein die Vorbereitung für die 16 Festtage vom 19. September bis zum 4. Oktober ist ein gigantischer Aufwand und verschlingt Millionensummen.

Im Schnitt konsumiert jeder Besucher gut eine Maß, im vergangenen Jahr tranken 6,3 Millionen Besucher 7,7 Millionen Maß Bier. Die Maß Bier ist in diesem Jahr erstmals nirgends mehr unter zehn Euro zu haben, die Preise liegen zwischen 10,00 und 10,40 Euro.

Die Stadt München greift heuer zugunsten der Sicherheit schärfer durch. Ordner müssen mit einem Bußgeld rechnen, wenn sie - womöglich gegen Schmiergeld - Besucher in überfüllte Zelte lassen. Außerdem dürfen Familien mit Kinderwagen zu bestimmten Zeiten auch auf der Oidn Wiesn nicht mehr unterwegs sein: Das Kinderwagenverbot wurde zeitlich auf den Tag der Deutschen Einheit und räumlich auch auf die Oide Wiesn ausgedehnt.

Neu auch: Sämtliche Ordner auf dem Oktoberfest müssen künftig eine Zuverlässigkeitsprüfung absolviert haben und einen entsprechenden Ausweis sichtbar auf der Kleidung tragen.
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