Industrie 4.0
Hintergrund

Der Begriff "Industrie 4.0" entstand als Zukunftsprojekt der Bundesregierung, die die Digitalisierung der Fertigungstechnik vorantreiben will. Laut Forschungsministerium soll Industrie 4.0 die deutsche Industrie zukunftssicher machen. Ziel ist eine starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten (Großserien-) Produktion, die weitgehende Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse.

Gleichzeitig soll der Name "Industrie 4.0" die vierte industrielle Revolution zum Ausdruck bringen - nach der Mechanisierung durch die Dampfmaschine, der Einführung der Massenfertigung am Fließband und der digitalen Revolution mit dem Einsatz von Informationstechnologie. (räd)

Siemens in Amberg

Siemens betreibt in Amberg einen seiner größten Standorte in Bayern. Der Münchener Großkonzern beschäftigt an der Vils nach eigenen Angaben mehr als 5000 Mitarbeiter, 1200 davon im Elektronikwerk, den Rest im Gerätewerk auf dem selben Gelände. Gegründet wurde der Amberger Standort, im Jahr 1948. Mehrfach bekam er Auszeichnungen wie "Fabrik des Jahres" und "Beste Fabrik Europas". Siemens betreibt hier ferner sein zentrales Kompetenzzentrum für Niederspannungs-Schalttechnik, das derzeit ausgebaut wird.

Nach Unternehmensangaben entstehen in dem internationalen, hoch-innovativen "Center of Competence" Technologien für eine sichere und flexible Niederspannungs-Energieverteilung, zum Beispiel Kompaktleistungsschalter. Sie sind das Herzstück der Niederspannungs-Energieverteilung in Gebäuden, Infrastruktur- und Industrieanwendungen. (räd)
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