Infineon-Mitarbeiter in Regensburg evakuiert
Lösemittelgemisch ausgetreten

Feuerwehr EInsatzkelle
Regensburg. Am Samstagmorgen kam es in einer Werkshalle des Unternehmens Infineon in der Wernerwerkstrasse vermutlich zum Austritt eines Lösemittelgemisches, durch das insgesamt 38 Personen betroffen waren. 24 Mitarbeiter wurden zur Beobachtung in Regensburger Krankenhäuser verbracht und weitere 14 Personen wurden auf dem Firmengelände von medizinischem Personal betreut. Wie aktuell bekannt wurde, hat ein Großteil der Personen das Krankenhaus bereits wieder verlassen können. Die Suche nach der genauen Ursache dauert derzeit noch an.

Gegen 7:30 Uhr stellten Mitarbeiter in der Reinraumfertigung einen „chemischen“ Geruch fest und alarmierten die Betriebsfeuerwehr. Diese evakuierte die etwa 100 mal 35 Meter große Werkshalle und entlüftete den betroffenen Bereich. Als gegen Mittag die Arbeit in den nicht betroffenen Räumen der Werkshalle wieder fortgesetzt werden sollte, stellten sich bei ersten Mitarbeitern Beschwerden wie Übelkeit, Kreislauf- und Atembeschwerden ein.

Daraufhin wurden unverzüglich Rettungskräfte alarmiert, die die Erstversorgung vor Ort übernahmen. Aufgrund der ärztlichen Feststellungen wurden 24 Personen vorsorglich in Regensburger Krankenhäuser verbracht, 14 weitere wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Fachkräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg, der Betriebsfeuerwehr, interne technische Fachkräfte, das Gewerbeaufsichtsamt und die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind auf der Suche nach der Ursache. Im betroffenen Bereich ruht die Arbeit derzeit.
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