Interview mit den Bürgermeisterkandidaten vor der Stichwahl
Ideen für die Kommune

Symbolbild: dpa
Fensterbach. (tib) Wer wird Bürgermeister in Fensterbach? Im Vorfeld der Stichwahl, die am Sonntag stattfindet, lud die NT-Redaktion die beiden Kandidaten Dr. Marlene Groitl und Christian Ziegler zum Gespräch ein.

Dabei ging es nicht nur ums Beantworten von Fragen - auch Spontanität war wichtig. Wie stehen die beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu kommunalpolitischen Themen, die die Gemeinde schon lange beschäftigen? Was sind ihre Vorstellungen für die Zukunft, ihre Ziele? Sieben Fragen stellte die NT-Redaktion den beiden Bewerbern vor der Stichwahl am Sonntag. Zum Abschluss der Runde mussten die Kandidaten noch fünf Halbsätze vervollständigen. Die Antworten sind auf dieser Seite zusammengefasst.

Was würden die Kandidaten im Fall ihrer Wahl an Neuem in der Gemeinde umsetzen wollen? Dr. Marlene Groitl hat eine genaue Vorstellung: "Ich will eine Gemeinde der Generationen aufbauen". Dazu müssten vor allem die Jugendlichen eingebunden werden. Vorstellen könnte sich die Kandidatin der Wählergemeinschaft Dürnsricht auch einen Familienbeauftragten, der zum Beispiel neue Gemeindebürger begrüßt: "Ich möchte eine Willkommenskultur im Rathaus etablieren".

Auf jeden Fall plant Dr. Groitl, im Fall ihrer Wahl ein gemeindliches Mitteilungsblatt ins Leben zu rufen. Darin soll zum Beispiel Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, ihren Betrieb kurz vorzustellen. Ergänzt werden könnte das Blatt durch aktuelle Informationen aus der Gemeinde. Verbessert werden müsste nach ihrer Ansicht auch noch der Internetauftritt der Kommune.

In diese Richtung gehen auch die Ideen von Christian Ziegler. Er will den Servicebereich verbessern, sollten ihn die Wähler beim Urnengang am Sonntag auf den Chefsessel im Rathaus wählen. "Service", ist der Kandidat der Wählergruppe Wolfring überzeugt, "ist das A und O in der heutigen Zeit - egal, wo man ist". Potenzielle Neubürger in der Gemeinde müssten in Erfahrung bringen können, ob und wo die Möglichkeit besteht, zuzuziehen. Im Internet müsste es Zieglers Meinung zufolge zum Beispiel eine Seite geben, auf der freie Wohnungen oder Bauplätze im Gemeindebereich ersichtlich sind. Die Initiative dafür müsste von der Kommune ausgehen. Für etwaige Neubürger wäre eine derartige Einrichtung eine Erleichterung - und auch vom Wohlfühlfaktor her wichtig, ist der Bürgermeisterkandidat überzeugt.
mmt.
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