Investitionen der Stadt an den Schulen konzentrieren sich in den Ferien auf wenige Schwerpunkte
Asbest weg und Fluchttüren rein

Die Rehbühlschule ist die größte "Ferien-Baustelle" in der Stadt. Hier läuft der zweite Teil der Asbestsanierung, diesmal auf den Dächern über dem Westtrakt und über der Turnhalle. Bild: Götz
Weiden. (wd) Dieses Bild ist im Rehbühl bekannt: Die Arbeiter stecken wieder mit Atemmaske im Schutzanzug. Doch diesmal sind die Lehren gezogen: Geordnet und konzentriert auf die Ferien verläuft der zweite Abschnitt der Asbestsanierung in der Rehbühlschule. Beim zweiten Bauabschnitt wird das Dach über den Westtrakt sowie über der Turnhalle sorgsam abgebaut und das Material gesichert.
Im vergangenen Jahr hatte es helle Aufregung bei den Eltern im Rehbühl gegeben. Wegen der verzögerten Genehmigung des Haushaltes geriet auch die Ausschreibung der Asbestsanierung in Verzug. Die Sommerferien wurden verpasst und die Herbstferien waren zu knapp. Die rund 206 Kinder aus neun Klassen mussten im Oktober 2013 ausquartiert und auf die vier anderen Weidener Grundschulen verteilt werden. Drei Wochen später durften sie wieder zurück.

Nicht überall Asbest raus

Die Asbestsanierung der Rehbühlschule ist mit stattlichen 350 000 Euro die größte Einzelmaßnahme, die in den Schulferien verwirklicht werden kann. Aufgrund der angespannten Haushaltslage werden die Asbest-Auf- und Einbauten in den Fassaden von Elly-Heuss- und Kepler-Gymnasium, Hans-Sauer- und Hans-Schelter-Schule, Albert-Schweitzer und Pestalozzischule nicht angetastet. Auch in der alten Gustav-von-Schlör-Schule (Schüler und Lehrer ziehen derzeit in den en Fasern.

Relativ bescheiden bleibt das gesamte Bauprogramm. Immerhin eine Viertelmillion Euro sind für den zweiten Bauabschnitt der Flachdachsanierung über der Verwaltung sowie 47 000 Euro für das Flachdach über der Bibliothek bereit gestellt.

Eine wichtige Rolle spielt im Sommerprogramm des Bauamtes auch das Augustinus-Gymnasium: 105 000 Euro sind für die Kanalsanierung, die Neugestaltung des Pausenhofes sowie für die Instandsetzung der Außentreppen im Stadthaushalt verankert. Für die Sanierung von Klassenzimmern sowie den Einbau von Duschen in der Turnhalle stehen weitere 120 000 Euro zur Verfügung. Zwei neue Nebeneingangstüren dürfen 18 000 Euro kosten.

Fluchttüren scheinen insgesamt ein wichtiges Thema bei den Schulen zu sein. So erhält auch die Turnhalle der Rehbühlschule eine derartige Anlage: bei respektablen Kosten von 38 000 Euro. Für die Hans-Sauer-Schule in Rothenstadt sind für eine neue Fluchttür in der Turnhalle mit allen Nebenarbeiten sogar 45 000 freigegeben. Für den Einbau von Rauchschutztüren in den Gängen sind in der Realschule 30 000 Euro finanziert.

Für die überfällige Sanierung der Laufbahn der Pestalozzi-Schule plant die Stadt mit rund 30 000 Euro.

Das Amt für Hochbau und Gebäudemanagement hat die Planungen rechtzeitig begonnen, die Arbeiten vorbereitet, ausgeschrieben und vergeben, so das sie in den Ferien auch erledigt werden können. Bis auf wenige Ausnahmen kamen bei der Vergabe besonders Fachfirmen aus Weiden und der Region zum Zug.
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