Jagdgenossen Michldorf kaufen neuen Holzspalter
Hasen verschont

Bei der Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Michldorf im Gasthof Maier in Leuchtenberg stimmten von den 41 Jagdgenossen mit einer Fläche von 495 Hektar 33 Jagdgenossen mit 372 Hektar für eine anteilsmäßige Auszahlung der Jagdpacht 2014 und zudem für den Ankauf eines neuen Holzspalters.

Aus dem Kassenbericht von Martin Reil war nach der Eröffnung durch Jagdvorsteher Günter Ott zu entnehmen, dass 3192 Euro Jagdpacht eingenommen und 2221 Euro anteilsmäßig wieder ausbezahlt wurden. Für den Wegebau sind 1236 Euro vorgesehen. Das sind 447 Euro für Michldorf, 412 Euro für Lückenrieth und 377 Euro für Kleinpoppenhof.

In seinem Bericht führte Ott an, dass die Jagdgenossenschaft auch an der Informationsveranstaltung zur Erstellung des Vegetationsgutachtens teilnahm. Er plädierte für den Ankauf eines neuen Spalters, der 3296 Euro kostet. Zugleich könnte der alte Spalter für 1696 Euro in Zahlung gegeben werden. 38 Jagdgenossen stimmten dafür. Jagdpächter sind Dr. Markus Hummel und Thomas Ermer. Letzterer gab den Bericht über das Jagdjahr. So konnte der geforderte Rehwildabschuss nicht ganz erfüllt werden. Grund dafür sei die Witterung gewesen.

Ermer führte an, dass sich Wildschweine etwa drei Tage im Revier aufhalten, bevor sie weiter ziehen. Es gelang, neun Wildschweine zur Strecke zu bringen. Weiter wurden zwölf Füchse, drei Graureiher, fünf Elstern, zwei Krähen und sieben Eichelhäher erlegt. Die wenigen Hasen, die es noch gibt, verschonte man.

Jagdliche Probleme gab es keine, weil die Zusammenarbeit Jagdpächter und Jagdgenossen hervorragend ist. Zweiter Bürgermeister Karl Liegl bezeichnete die Wegebaumaßnahmen als guten Mittelweg. In zwei bis drei Jahren wird die Haushaltskonsolidierung abgeschlossen sein, dann wird es auch der Gemeinde wieder möglich sein, solche Wegebaumaßnahmen mit zu unterstützen.
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