Jagdgenossen: Wildsauen nach wie vor Problem
Leider wieder Schwein gehabt

"Gemeinsam den Wegebau voranbringen." Mit diesem Ziel trat Andreas Maier nach seiner Wahl zum Jagdvorsteher bei der außerordentlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft Altenparkstein im Sommer 2014 an. Er und das Vorstandsteam haben seither einiges bewegt.

Unter anderem wurde ein Antrag zur Verwendung des Jagdpachtschillings für den Wegebau bei der Jagdversammlung im Gasthaus Schiml in Kirchendemenreuth eingebracht und angenommen. Die Mittel werden anteilig für die Orte Altenparkstein, Glasern und Oed in den Wegebau fließen.

Maier betonte, dass dies ein klares Zeichen des Zusammenhalts und des Miteinanders in der Genossenschaft sei. In Abstimmung mit den Ortschaften sollen heuer erste Maßnahmen geplant und gemeinsam realisiert werden.

Der Vorsitzende sprach von einem ruhigen Jahr, ohne besondere Vorkommnisse. Im Laufe des Jahres soll es einen digitalen Jagdkataster geben. Maier appellierte an ein gutes Miteinander zwischen Jägerschaft, Jagdgenossen und Vorstand und dankte für die Unterstützung auch seitens der Gemeinde.

Die Jagdpächter Gerald Federl und Bartl Hammer erklärten, dass der geforderte Abschuss beim Rehwild erfüllt worden sei. Außerdem seien 16 Füchse, fünf Wildenten und 23 Wildschweine erlegt worden. Bedauerlich sei, dass sechs Rehe im Straßenverkehr zu Tode kamen. Unverändert problematisch sei die Situation bei den Sauen, die nach wie vor erhebliche Schäden anrichten und große Probleme bereiten. Es werde immer schwieriger, sie zur Strecke zu bringen, da die Tiere sich erfolgreich dem Zugriff der Jäger entziehen.

Die Jagdpächter wiesen auf die Notwendigkeit von Schussschneisen in den Maisfeldern hin. Zudem soll die Wiesenmahd wieder rechtzeitig angekündigt werden, um den Jägern Gelegenheit zu geben, dem Rehwild zu helfen, die Jungtiere in Sicherheit zu bringen.

Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner lobte die Arbeit des Vorstands. Den Jagdpachtschilling für den Wegebau zu verwenden - wie in vielen Jagdgenossenschaften bereits üblich - sei sinnvoll und habe seine Unterstützung. Kellner informierte, dass die Gemeinde den Wegebau nach bezuschusse: "Gemeinsam können wir hier mit begrenzten Mitteln vieles zum Nutzen der Allgemeinheit realisieren."
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.