Jahreshauptversammlung: Ortsverband blickt zurück - Medizinischen Dienst kritisiert
Zulauf zum VdK ungebrochen

228 Mitglieder hat der VdK-Ortsverband derzeit: Darüber informierte Vorsitzende Inge Krüger bei der Jahreshauptversammlung in einem Überblick über das vergangene Jahr. Die Sammlung "Helft Wunden heilen" (HWH) erbrachte 1955 Euro. Von der Spende des Erlöses aus dem Bürgerball machte der VdK-Seniorentreff, den auch Nichtmitglieder besuchen, einen Ausflug nach Höllohe.

2. Vorsitzende Ingrid Harrer vertrat den Verband bei der Kreisdelegiertenversammlung mit Neuwahl. Die VdK-Tagesfahrt führt diesmal am Samstag, 10. Oktober, nach Retzbach bei Veitshöchheim zur Wallfahrtskirche Maria im grünen Tal und nach Veitshöchheim (Rokokogarten, Schifffahrt nach Würzburg). Abfahrt ist um 7.30 an der Hofmann-Kapelle, Rückkehr gegen 19.30 Uhr. Anmeldungen dafür nehmen Ingrid Harrer (14 90) oder Inge Krüger (4 74 55 82) entgegen. Kassier Helmut Pirke präsentierte den Mitgliedern einen positiven Finanzbericht.

2. Bürgermeister Michael Götz betonte, dass der VdK als Sozialverband wichtig für die Bürger sei - als Unterstützung bei der Rente, für das Soziale und auch als Rechtsbeistand. Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty berichtete, dass bei den Landeswahlen Ulrike Marscher mit 98 Prozent der Stimmen als Vorsitzende bestätigt worden sei. Der VdK habe nach wie vor viel Zulauf, da er überparteilich und neutral sei.

In Zukunft gibt es laut Kies-Baldasty für zehn Jahre Mitgliedschaft keine Urkunden und Nadeln mehr, sondern erst ab 20 Jahren. Auf Anraten des VdK sei die Pflegestufe für Demenzkranke verbessert worden, betonte sie. Bei der Rente mit 63 gebe es viel Ärger. Nur mit 45 vollen Arbeitsjahren habe man einen Anspruch darauf. Insgesamt komme die Rente mit 63 aber nicht so teuer, wie es vorhergesagt worden sei.

Bei der HWH-Sammlung kamen im Kreisverband über 28 000 Euro zusammen. Man merkt nach den Worten der Kreisvorsitzenden aber, dass viele Leute nicht mehr bereit sind, zu spenden. Fragen an Kies-Baldasty griffen die Themen Demenz und medizinischer Dienst auf - und die Tatsache, dass für einen Aufenthalt im Heim mehr bezahlt wird als für Rund-um-die-Uhr-Pflege zu Hause. Kies-Baldasty betrachtet die Beurteilung durch den medizinischen Dienst als nicht zufriedenstellend. Ende des Jahres würden neue Bewertungen, auch durch Befragung der Angehörigen, anstehen.
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