Jede dritte Bankfiliale auf dem Prüfstand

Regensburg. (cf) Weil durch die Niedrigstzinsen die Erträge schwinden, wächst der Kostendruck auch auf die Volks- und Raiffeisenbanken. Maximilian Zepf, Bezirkspräsident des Genossenschaftsverbands Oberpfalz, prognostiziert einen Rückgang von derzeit 281 Bankstellen auf rund 200 bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Danach wäre fast jede dritte Filiale bis 2020 von der Schließung bedroht. Betroffen seien vor allem "Ein- bis Zwei-Mann-Geschäftsstellen". Derzeit laufe eine intensive Kosten- und Nutzungsprüfung. Durch den Trend zum Online-Banking erwartet Zepf auch "Anpassungen" beim Personal. "Unter den 3509 Mitarbeitern wird es aber keinen Kahlschlag geben", versicherte er. Zepf geht von vermehrten Fusionen bei den - noch selbstständigen - 31 Volks- und Raiffeisenbanken in der Oberpfalz aus. (Seite 17)
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