Jetzt geht's in die Sommerpause

Ein Markenzeichen der Pfrentscher Kleintiermärkte: Theodor Schön mit seinem mobilen Käfig, in dem die Tiere für die nächste Verlosung aufgefahren werden. Bild: fjo

Nach dem 232. Taubenmarkt ging es am Samstag für die Waidhauser Kleintierzüchter in die Sommerpause. Fast 400 Tiere wechselten im Winterhalbjahr bei 12 überregional beachteten Kleintiermärkten den Besitzer.

Kauf, Verkauf und Tausch machten erstaunlicher Weise nur rund ein Drittel aus. Das überwiegende Handelsgeschäft geschieht bei der stets dazugehörigen Verlosung. Theodor Grötsch aus Eslarn leitet diese vom ersten Tag an, der zwischenzeitlich 18 Jahre zurückliegt.

In seinen Händen liegt auch die gesamte Organisation. Seit vielen Jahren steht ihm Martin Hacker aus Waidhaus zur Seite. Die Veranstaltung mit professionellen Zügen genießt mittlerweile Beachtung weit über die Grenzen der Region hinaus. Gäste aus den Landkreisen Tirschenreuth und Cham sind immer vertreten. Einige Liebhaber kommen bis aus Lauf und Marktredwitz.

In der zweiten Kategorie sind es Familien mit Kindern, die die Märkte meist zum Kauf eines oder mehrerer Tiere nutzen. Hasen, Tauben und Hühner sind immer im Angebot. Ein junges Zwergschaf oder ein Zuchtfasan waren die Ausnahmen. Die Sommerpause legen die Kleintierzüchter ein, weil die Nachfrage zu gering ist. "Umso größer ist das Interesse dann wieder im Herbst", betont Vorsitzender Alfred Sauer. Mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bereichern Gisela Dierl, Rita Schwarz, Annemarie Schön und Theresia Schön die Markttage. Zum Abschluss der Saison dankten die Kleintierzüchter allen Besuchern mit einer kostenlosen Brotzeit.
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