JU-Landesversammlung: Seehofer betont Anstrengungen Bayerns in der Flüchtlingskrise
"Weltoffenes Land"

Ministerpräsident Horst Seehofer in Veitshöchheim. Bild: dpa
Der CSU-Parteivorsitzende Horst Seehofer hat die Anstrengungen des Freistaats in der Flüchtlingskrise betont. "Kein anderes Land hat so viele Menschen aufgenommen", sagte der Ministerpräsident am Samstag in Veitshöchheim (Kreis Würzburg) bei der Landesversammlung der Jungen Union. "Bayern ist ein weltoffenes Land."

Seehofer schwor die rund 250 Delegierten deshalb darauf ein, die gemeinsame politische Linie weiter zu unterstützen. "Es liegt an uns, das Erreichte fortzuführen", sagte er. Es sei dabei wichtig, in Berlin wieder deutlicher die Linie der Union durchzusetzen. "Wir sind keine Filiale der SPD oder eine Alternative der Grünen." Seehofer warnte davor, dass die falschen Seiten unterstützt würden, wenn CDU und CSU nicht endlich wieder mit einer Stimme sprächen. "Denn wenn wir das (Flüchtlings-)Problem nicht lösen, dann werden politische Kräfte wachsen und auf Dauer bleiben, die wir alle nicht wollen."

Der CSU-Nachwuchs hat auf der dreitägigen Landesversammlung seinen Vorstand neu gewählt und dabei den amtierenden Vorsitzenden Hans Reichhart für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die CSU-Nachwuchsorganisation hat im Freistaat derzeit etwa 26 000 Mitglieder.
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