Jüdisches Museum Franken erhält Anbau
Ort der Begegnung

Das Jüdische Museum Franken bekommt einen rund 900 Quadratmeter großen Anbau und eine neue Außenstelle. Bild: dpa
Für den Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth wurde am Freitag das Startsignal gegeben. Das Haus wird mit dem Anbau um eine Fläche von etwa 900 Quadratmetern vergrößert und die Gesamtfläche des Museums somit verdoppelt. Der Bau soll 5,6 Millionen Euro kosten; 3,4 Millionen davon kommen aus einem Städtebauförderprogramm des Freistaats. In dem Neubau entstehen unter anderem Räume für Sonderausstellungen über die Geschichte der Juden in Deutschland sowie eine Bibliothek.

"Das Jüdische Museum ist ein wichtiges Zentrum der Begegnung, der Kommunikation und des Lernens über die jüdische Kultur, ihre Vernichtung und ihren Neubeginn in den Nachkriegsjahren", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beim ersten Spatenstich. Das Wissen um die jüdische Religion, Kultur und Geschichte sei eine wesentliche Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben.

Neben Berlin, Frankfurt und München sei das Jüdische Museum Franken eines der wichtigsten Museen für jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland und mit seiner umfassenden Sammlung in Bayern einzigartig. Die Standorte in Schnaittach und Fürth sind in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus und einer früheren Synagoge untergebracht.
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