Jüngeren nachziehen

Wild ging es zu, in der Jahreshauptversammlung der CSU. Aber nicht, wegen heißer Diskussionen, sondern weil traditionell ein besonderes Gericht auf den Tisch kommt.

Seit mittlerweile acht Jahren ist die Ortshauptversammlung mit einem Wildessen verbunden. Und so bedankte sich zunächst Vorsitzender Klaus Schöner im Gasthof Rubenbauer bei Erich Beck für die Wild-Spende bei MdL Tobias Reiß, der die Getränke dazu bezahlte.

Dank Marktrat German Hartmann wurde der Jahresrückblick als Diashow zu einem sehenswerten Erlebnis. Klaus Schöner erinnerte nochmals an die Wahlen. Wegen geringer Einwohnerzahlen besteht der Marktrat nur noch aus zwölf Mitgliedern. "Wir können zufrieden sein mit drei Markträten."

Der Vorsitzende ging vor allem auf die Exkursion der Gemeinde mit dem Amt für Ländliche Entwicklung nach Vorarlberg ein, um so auch die gemeindliche Entwicklung anzustoßen. Wichtig sei, dass die Bürger Interesse zeigen und sich auch einbringen. "Hier ist unsere CSU aufgerufen zum Brainstorming, um etwas zu entwerfen, was man alles tun kann." Für ist die CSU gefordert, sich einzubringen. "Wir müssen weiter kämpfen, die Mitgliederzahl weiter steigern, nach außen gehen und unsere Meinung vertreten", gab Schöner das Ziel vor.

Auch wenn er beruflich ziemlich eingespannt ist und nach acht Jahren den Vorsitz abgeben wollte, ließ sich Schöner doch noch einmal überreden , das Amt für weitere zwei Jahre auszuüben. Allerdings bat er, schon jetzt einen Jüngeren "nachzuziehen". Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Susanne Gmeiner (neu) und Gerhard Kraus aus Hiltershof gewählt. Schatzmeister bleibt German Hartmann, Schriftführerin Inge Seidl. Die fünf Beisitzer sind: Franz-Josef Müller, Oswald Seidl, Adalbert Sporrer, Georg Rubenbauer und Marco Eckert.

Zu Delegierten für die Kreisversammlung wurden gewählt: Oswald Seidl, Gerhard Kraus und Germann Hartmann. Ersatzdelegierte sind: Franz-Josef Müller, Adalbert Sporrer und Klaus Schöner.

Kreisvorsitzender Tobias Reiß bedankte sich für die Arbeit des Ortsverbandes. "Es ist Verlass auf Euch." In einem Kurzreferat ging der Abgeordnete auf aktuelle Themen aus der Landes- und Kreispolitik ein. Ein Schwerpunkt war dabei die "Heimatstrategie" von Markus Söder bezüglich der Behördenverlagerung. "Wir können zufrieden sein", betonte Reiß.

Insgesamt kämen 320 Arbeitsplätze in den Wahlkreis. "Dass die JVA mit 350 Insassen nach Marktredwitz kommt, bedeutet hervorragende Arbeitsplätze im mittleren Dienst. Das wird der modernste Knast Bayerns." Zudem sei es eine Rieseninvestition und eine gute Lösung für den Landkreis Wunsiedel, da auch noch 60 Stellen vom Landesamt Kompetenzzentrum für Landwirtschaft (LfL) kommen sollen.
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