Jugend will wieder schießen

In das Seugaster Schützenheim zieht noch in diesem Jahr moderne Technik ein. Um den Schießsport für die Jugend attraktiver zu machen und damit die Zukunft des Vereins zu sichern, werden in absehbarer Zeit vier moderne Elektronik-Schießstände installiert.

Diesen Beschluss des Vorstands gab Schützenmeister Heinrich Schwirzer bei der Generalversammlung des Schützenvereins "Gut Ziel" bekannt. In seinem Rechenschaftsbericht führte Schwirzer an, dass er neben den wöchentlichen Schießabenden noch bei weiteren 40 Veranstaltungen den Verein vertreten habe.

Als Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben des Vereins bezeichnete er unter anderem den Kappenabend mit dem Vergleichsschießen zwischen Schützendamen, Kirwajugend, DJK und der Feuerwehr und die mit spitzer Feder verfasste "Talkrunde" der drei Fastenbrüder Andreas Götz, Christian Schwirzer und Bernhard Prösl.

Besonders freute es ihn, dass der Verein im Schützengau eine besondere Ehrung erfahren habe: Beim Gauschützentag im November wurde Otto Schönberger nach Josef Heuberger und Adolf Reiser als dritter Seugaster in der 100-jährigen Vereinsgeschichte wegen seiner außerordentlichen Verdienste um das Schützenwesen zum Gau-Ehrenmitglied ernannt.

Gute Jugendarbeit

Zu seiner großen Freude trage die Jugendarbeit nun auch erfolgversprechende Früchte, mehr als zehn Schüler- und Jungschützen fänden sich am Freitag zum Training ein und mittlerweile würden sie gute Schießleistungen zeigen. Dies sei das Verdienst der Jugendleiter Andreas Schwirzer und Sandro Solter.

Gleichzeitig bedauerte er auch, dass eine Mannschaft, die noch bis zur Sommerpause am Rundenwettkampf des Gaues teilgenommen habe, aus beruflichen Gründen einiger Schützen vorübergehend aus dem Wettkampf habe genommen werden müssen.

Angesichts der günstigen Entwicklung bei der Vereinsjugend und der guten finanziellen Situation des Vereins, die Kassier Edith Prösl der Versammlung in ihrem Kassenbericht vorlegte, habe sich die Vorstandschaft dazu entschlossen, kräftig in die Zukunft des Vereins zu investieren und in das Schützenheim zunächst einmal vier elektronische Schießstände einbauen zu lassen sowie neue Vereinsgewehre vor allem für die Jugend anzuschaffen.

Schießleiter Karl-Heinz Weiß bedauerte in seinem Bericht, dass im vergangenen Jahr der Besuch der Schießabende weiter rückläufig gewesen sei. Er forderte dazu auf, diese wieder besser zu besuchen. Jugendleiter Andreas Schwirzer berichtete, dass die Abteilung mittlerweile durch drei Neuzugänge auf zwölf Jungschützen angewachsen ist. Bewusst habe man bei den Trainingsabenden mit Steigerungs- Würfel und Zielschießen die Leistung verbessert, an verschiedenen Preis- und Vergleichsschießen teilgenommen und auch den gesellschaftlichen Aspekt nicht zu kurz kommen lassen.

43 Singabende

An Stelle des aus persönlichen Gründen zurückgetretenen Chorsprechers und 3. Schützenmeisters Christoph Uwer berichtete sein Nachfolger Christian Schwirzer über ein abwechslungsreiches Jahr des Schützenchores. 43 Singabende habe der Chor im abgelaufenen Jahr abgehalten und an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen mitgewirkt.
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