Jura-Werkstätten legen mit Neubau für 15,6 Millionen Euro offiziell los
Echt großer Spaten zum Großprojekt-Start

"Cooler Spaten, so was habe ich auch noch nie gehabt ", schmunzelte Architekt Michael Flierl (hinten Zweiter von links) vom Amberger Büro H+F über das witzige Großgeschenk der bauausführenden Firma Mickan zum ersten Spatenstich. Auch wenn Lebenshilfe-Vorsitzender Eduard Freisinger (Mitte) hier Hand anlegt, wurde damit nicht wirklich geschaufelt, nur gemeinsam mit Mitarbeiten fürs Erinnerungsfoto posiert und gelacht. Bild: Steinbacher
Amberg. (ath) Die Jura-Werkstätten haben Großes vor: Das zeigte schon der überdimensionale Spaten, der gestern beim offiziellen Bauauftakt präsentiert wurde. Er war so riesig, dass der erste Spatenstich tatsächlich symbolisch blieb, weil nur mehrere Mann dieses Vier-Meter-Teil schaufelnd bewegen hätten können. Das aber war bei diesem fürs Erinnerungsfoto gedachten Spaß nicht nötig, denn bewegen tun die Jura-Werkstätten und die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach als ihr Träger eh genug.

Sie bauen, wie berichtet, komplett neu - direkt neben ihrem alten Standort an der Raiffeisenstraße, was durch einen Grundstückstausch mit den Nachbarn der Bayernland eG auf der 18 800 Quadratmeter großen Fläche möglich wird. Rund 15,6 Millionen Euro investieren Bauherr und diverse Förderstellen allein für die Vergrößerung der Werkstätten mit Lager, Berufsbildungsbereich, Küche und Speisesaal. Mit 355 Beschäftigten finden hier künftig mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz als im schon seit Jahren aus allen Nähten platzenden bisherigen Gebäude.
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