Kaiser-Kette

Kaiser-Kette Die Freude und dementsprechend auch der Andrang der Regensburger war groß, als "Kaiser" Franz Beckenbauer letztes Jahr die Salvatorkette der Regensburger Königstreuen in Empfang nahm. Schon damals versprach er: "Ich komme wieder" - dieses Versprechen wird er nun wohl im kommenden Jahr einlösen. Voraussichtlich im März 2016 wird er die Salvatorkette persönlich an seinen Nachfolger, Finanz- und Heimatminister Markus Söder , übergeben. Seit 2005 wird die Kette von den Königstre
Die Freude und dementsprechend auch der Andrang der Regensburger war groß, als "Kaiser" Franz Beckenbauer letztes Jahr die Salvatorkette der Regensburger Königstreuen in Empfang nahm. Schon damals versprach er: "Ich komme wieder" - dieses Versprechen wird er nun wohl im kommenden Jahr einlösen. Voraussichtlich im März 2016 wird er die Salvatorkette persönlich an seinen Nachfolger, Finanz- und Heimatminister Markus Söder , übergeben. Seit 2005 wird die Kette von den Königstreuen an Personen verliehen, die besondere Leistungen für die Kultur, die Pflege der Geschichte und das Brauchtum in Regensburg erbracht haben. Vorherige Träger der Kette waren zum Beispiel der frühere Oberbürgermeister Hans Schaidinger , Ministerpräsident Horst Seehofer und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis . (ehi)

Wolbergs-Wette

Nach dem die Stadtwette zum "Abpfiff" im alten Jahnstadion Ende Juni buchstäblich ins Wasser gefallen ist, wurde sie jetzt am beim Theaterfest nachgeholt: Intendant Jens Neundorff von Enzberg wettete, die Regensburger würden es nicht schaffen, dass 126 rot-weiß gekleidete Menschen im Stadttheater zusammen mit dem Cantemus-Chor die "Ratisbona"-Hymne aus dem "Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram" zu singen. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs glaubte an seine Regensburger, hielt dagegen und verlor: Nur rund 20 rot-weiße Sänger trafen tatsächlich im Theater ein. Die Folge für den OB: Er spielt bei der Weihnachtsbenefizgala des Theaters auf der Blockflöte. Trotz seines Sieges wird aber auch der Intendant seinen Wetteinsatz einlösen: Er wird in der Conti-Arena als Balljunge für den SSV Jahn auflaufen. (ehi)

Foto-Fahndung

Beim Tag des offenen Denkmals öffnete der Arbeitskreis Schifffahrts-Museum auch die Türen zum elektrischen Schiffsdurchzug am Wiedfang. Von 1914 bis 1964 zog die - damals hochmoderne - Seilwinde Schiffe durch die Steinerne Brücke. "Wir haben kaum Fotos aus dieser Zeit", bedauerte Museumsleiter Rainer Ehm . Alltägliche Dinge, wozu der Seilzug gehörte, wurden damals einfach nicht fotografiert. Lediglich von einer Aktion gebe es jede Menge Fotos: Unter anderem wurden auch sieben U-Boote durch die Steinerne Brücke gezogen. "Streng geheime, militärische Aktion - Fotos waren absolut verboten. Davon haben wir jede Menge Bilder", erzählte Ehm lachend. Er wandte sich an die Bevölkerung: "Wenn Sie in einem alten Album Bilder vom Schiffsdurchzug finden. Wir wären Ihnen wirklich sehr dankbar." (ehi)
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