Kaminofen nachträglich einbauen

Heizen mit dem Kaminofen entlastet die Haushaltskasse und schont die Umwelt. Deshalb liegen Kaminöfen im Trend und mancher Hausbesitzer plant, sich einen zuzulegen. Am besten holen Hausbesitzer sich einen Fachmann ins Haus, der prüft, welcher Kamin geeignet ist, ob ein passender Schornstein vorhanden ist oder ein neuer Abzug eingerichtet werden muss. Die Abnahme des fertigen Systems durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ist Pflicht.

Ist kein geeigneter Schornstein im Haus, muss ein neuer angebaut werden. "Das ist kein großer Aufwand", sagt Stephan Langer vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. Er wird durch einen Durchbruch in der Wand geführt und verläuft an der Außenwand nach oben. Oder er wird durch das Gebäude verlegt.

Wie hoch der Schornstein sein muss, hängt vom Umfeld des Hauses ab. Laut Bundesimmissionsschutzverordnung muss die Einmündung mindestens 15 Meter vom Fenster des Nachbarhauses entfernt sein. Anderenfalls muss der Schornstein das Fenster um mindestens einen Meter überragen.

Um das passende Modell zu finden, muss man wissen, wo der Kamin später im Raum stehen wird - an der Wand oder in der Mitte. Danach richten sich Art und Länge des Schornsteins. (dpa/tmn)
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