Kampf gegen sexuelle Belästigung
Aus aller Welt

Paris.(dpa) Frauen in Frankreichs Bussen, Metro-Zügen oder Straßenbahnen sollen besser vor sexuellen Übergriffen bewahrt werden. Unter dem Motto "Stop, ça suffit" ("Stopp, es reicht") machen Plakate auf belästigende Sprüche aufmerksam, denen Frauen immer wieder ausgesetzt sind.

Allein im Großraum der Hauptstadt sollen 600 Plakate auf solche verbalen Übergriffe hinweisen. Zusätzlich wird mit Videoclips im Internet und Prospekten daran erinnert, dass sexuelle Übergriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln strafbar sind. Außerdem will das zuständige Ministerium Fahrgäste sensibilisieren, um im Fall eines Übergriffs richtig zu reagieren. In einer Umfrage hatten 71 Prozent der Frauen angegeben, mindestens einmal Opfer sexueller Belästigung geworden zu sein.

Starbucks-Becher regt Amerikaner auf

Seattle.(dpa) Mit einem neuen Pappbecher in schlichtem Rot geht der Kaffeegigant Starbucks die Vorweihnachtszeit in den USA minimalistisch an - und treibt damit einige Amerikaner auf die Barrikaden. "Starbucks hat Weihnachten von seinen Bechern entfernt, weil sie Jesus hassen", behauptet Joshua Feuerstein, ein konservativer Christ aus Arizona, mit einem Video, das auf Facebook bis Montag mehr als zwölf Millionen mal geklickt wurde.

In den vergangenen Jahren hatte die Kaffeerestaurant-Kette auf Becher mit Rentieren, Schneemännern, Nussknackern und Christbaumkugeln gesetzt. Nun wolle man die "Einfachheit und Stille" des Festes betonen, teilte Starbucks mit. Nach wie vor seien Kunden aller Religionen bei Starbucks willkommen.
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