Katholiken gegen Obergrenze

Stefan Heße (rechts), Erzbischof von Hamburg und Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), trifft mit Ulrich Pöner, Leiter des Bereichs Weltkirche und Migration, zu Beginn des Flüchtlingsgipfels der katholischen Kirche in Würzburg ein. Bild: dpa
Die katholische Kirche hat sich gegen eine Obergrenze bei der Flüchtlingszuwanderung ausgesprochen. "Wir als Katholiken lehnen eine solche Begrenzung ab. Jeder, der zu uns kommt, hat ein Recht auf ein faires Asylverfahren", sagte der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen, der Hamburger Erzbischof Stefan Heße, am Dienstag nach einem Flüchtlingsgipfel der katholischen Kirche in Würzburg. Dies bedeute aber auch, dass jene, deren Antrag abgelehnt werde, das Land wieder verlassen müssten. Bei dem Flüchtlingsgipfel hatten rund 150 Kirchen-Vertreter die wachsende Zahl von Flüchtlingen diskutiert.
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