Kaum Hoffnung für Bergarbeiter

Zwei Tage nach dem Bergwerksunglück in der Südtürkei haben die Rettungskräfte am Donnerstag weiter keinen Kontakt zu den eingeschlossenen Kumpel herstellen können. "Ich muss sagen, dass die Hoffnung für unsere 18 Arbeiter schwindet", sagte Energieminister Taner Yildiz am Unglücksort Ermenek. Die Zeit, um noch Überlebende zu finden, werde knapp.

Den Behörden zufolge waren am Dienstag in mehr als 300 Meter Tiefe Teile einer Grube eingestürzt und überflutet worden. 16 Arbeiter hätten sich retten können. Helfer versuchten am Donnerstag, das Wasser abzupumpen. Ein Einsatz von Tauchern war wegen des schlammigen Wassers gescheitert. Die Unglücksursache bleibt weiterhin unklar.
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