Keine Angst vor der Erstuntersuchung
Ab zum Doktor

Wer noch nicht volljährig ist und eine Lehre beginnt, muss bald zur Erstuntersuchung. Dieser Arztbesuch ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Er soll klären, ob Jugendliche so weit gesund sind, dass sie den Arbeitsalltag überstehen.

"Mancher macht sich nun Sorgen, ob er einen Drogentest machen muss", sagt Fin Mohaupt, Leiter der Ausbildungsberatung der Handelskammer Hamburg. Andere befürchten Blutuntersuchungen oder DNA-Tests. Doch das alles gebe es nicht. In einem Gespräch wolle der Mediziner lediglich herausfinden, ob Jugendliche altersgerecht entwickelt sind.

Die gesetzliche Erstuntersuchung ist allerdings zu unterscheiden von Gesundheitschecks, die manche Betriebe zusätzlich in Eigenregie durchführen. Diese können umfassender sein.

So kann dort etwa das Seh- oder Reaktionsvermögen getestet werden. Das kann etwa erforderlich sein, wenn jemand im Nahverkehr arbeitet und dort künftig verantwortungsvolle Positionen übernehmen soll.

Doch nicht alle Untersuchungen sind erlaubt. Haben Auszubildende Zweifel, ob etwas rechtlich zulässig ist, wenden sie sich am besten an den Betriebsrat. (tmn)
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