"Keine Chance für Ballermänner"
Bayernreport

Erbendorf. (nt/az) Schützenvereine sind diszipliniert und stehen zu ihrer Verantwortung, sie geraten zu Unrecht bei Amokläufen in Verruf. Diese Ansicht vertrat beim Schützentag des Oberpfälzer Schützenbunds (OSB) in Erbendorf Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. "Es ist falsch, den Schießsport pauschal zu verurteilen", betonte er. "Ballermänner haben in Schützenvereinen keine Chance." Eine Absage erteilte Herrmann dem Vorhaben, das Waffenrecht direkt durch die EU zu regeln: "Wir haben ein restriktives Waffenrecht und brauchen daher keine europäische Bürokratie."

Nachwuchskicker verprügeln Gegner

Landshut.(dpa) Nach einem Fußballspiel in Landshut haben drei Sportler (alle 17) einen gegnerische Spieler mit Schlägen und Tritten schwer verletzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hätten nach dem Spielende die Jugendlichen ihr ebenfalls 17 Jahre altes Opfer zu Boden geschlagen und auf es eingetreten. Der Jugendliche musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Körperverletzung.

Teilerfolg gegen Asphaltierer

Eschenbach.(nt/az) Die Bande kam nicht weit: Bei ihrer Suche nach der falschen Asphaltierkolonne (wir berichteten) stoppten Beamte nahe Weißenburg (Oberfranken) am Freitag zwei Iren und einen Rumänen in einem Lkw mit irischem Kennzeichen. Bei einer Gegenüberstellung erkannte ein Eschenbacher zwei von ihnen wieder. Die Männer behaupteten, sie wollten die Arbeit später fertigstellen. Die Staatsanwaltschaft wertete dies als Schutzbehauptung und ermittelt wegen des Verdachts auf Betrug. Nach wie vor gibt es keine Spur vom Kopf der Bande, der verhandelt und das Geld kassiert hatte. Nach dem Bericht unserer Zeitung vom Samstag meldeten sich weitere Hausbesitzer, bei denen die Iren vorstellig geworden waren. Die Polizei erbittet Hinweise unter Telefon 09645/92040.

Zimmerbrand vorsätzlich gelegt

München.(dpa) Nach einem Brand mit 100 000 Euro Schaden in einem Obdachlosenheim in München ist eine Bewohnerin (50) festgenommen worden. Die Frau wird verdächtigt, den Brand in ihrem Zimmer vorsätzlich gelegt zu haben, teilte die Polizei am Montag mit. Die 50-Jährige gab dagegen an, dass ein Vorhang beim Anzünden einer Zigarette Feuer gefangen hätte.

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