Keine Explosion vor dem Absturz

Vor dem Absturz der Germanwings-Maschine hat es keine Explosion gegeben. "Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen", teilte BEA-Direktor Rémi Jouty am Mittwoch in Paris mit. Es habe also keine Detonation gegeben. Nach seinen Angaben konnte die Behörde eine "Audio-Datensammlung" aus dem ersten Flugschreiber sicherstellen. Die zweite Blackbox sei noch nicht gefunden worden. Es sei aber "zu früh, daraus einen Schluss zu ziehen", sagte Jouty. Es gebe nicht "die geringste Erklärung" zur Ursache: "Zu diesem Zeitpunkt kann man keine Hypothese festlegen."

In ihrem letzten Kontakt hätten die Piloten des Airbus 320 eine Routine-Mitteilung gemacht. Vorrang habe neben der weiteren Auswertung jetzt, dass der zweite Flugschreiber gefunden werde, erklärte der BEA-Direktor. Er sei in dem schwer zugänglichen Gelände noch nicht lokalisiert worden. Warum die Maschine verspätet in Barcelona abgeflogen sei, konnte Jouty nicht sagen.
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