Keine Strafe für "Fuck de koning"
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Amsterdam.(dpa) Ein niederländischer Demonstrant entgeht nach seinem Ausruf "Fuck de koning" einer Bestrafung wegen Majestätsbeleidigung. Nach heftigen Protesten im Land stellte die niederländische Staatsanwaltschaft das Strafverfahren am Donnerstag ein. Die Äußerung sei ein Beitrag "im Rahmen der öffentlichen Debatte" und daher keine strafbare Beleidigung von König Willem-Alexander (48), teilte die Anklagebehörde mit.

Der Mann hatte im November 2014 bei einer Demonstration gegen vermeintlichen Rassismus beim Nikolausfest gerufen: "Fuck de koning, fuck de koningin, fuck het konigshuis." Er war daraufhin festgenommen und mit einer Geldbuße von 500 Euro bestraft worden. Da er sich weigerte, zu zahlen, drohte ihm ein Prozess. Der Fall löste heftige Empörung aus.

Charité stoppt Frühchen-Aufnahme

Berlin.(dpa) Wegen Darmkeimen auf einer Neugeborenen-Intensivstation der Berliner Charité werden dort keine weiteren Frühgeborenen mehr aufgenommen. Das teilte das Klinikum am Donnerstag mit. Der Keim Serratia marcescens sei dort bei fünf Neugeborenen nachgewiesen worden. Sie hätten extrem niedriges Gewicht oder schwere Begleiterkrankungen. "Trotz ihres insgesamt sehr hohen Risikos sind derzeit alle Kinder stabil", hieß es.
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