Kind überlebt Sturz aus drittem Stock

Kind überlebt Sturz aus drittem Stock Enormes Glück hatte ein zweijähriger Junge in Tschechien: Er überlebte einen rund zehn Meter tiefen Sturz durch den Treppenschacht eines Wohnhauses in Rokycany, rund 20 Kilometer östlich von Pilsen. Das Kleinkind wies beim Eintreffen des Rettungsdienstes keine sichtbaren Verletzungen auf. "Es ist wie ein Wunder", teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Nach genaueren Untersuchungen im Krankenhaus konnten schwere Gesundheitsschäden ausgeschlossen werden. Die Polizei
Enormes Glück hatte ein zweijähriger Junge in Tschechien: Er überlebte einen rund zehn Meter tiefen Sturz durch den Treppenschacht eines Wohnhauses in Rokycany, rund 20 Kilometer östlich von Pilsen. Das Kleinkind wies beim Eintreffen des Rettungsdienstes keine sichtbaren Verletzungen auf. "Es ist wie ein Wunder", teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Nach genaueren Untersuchungen im Krankenhaus konnten schwere Gesundheitsschäden ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt nun, wie das Kind im dritten Stock durch das Treppengeländer fallen konnte.

Jugend kommt sehr leicht an Alkohol

Die Zahlen sind alarmierend: Eine Studie der OECD hat gezeigt, dass 94 Prozent aller 15-jährigen in Tschechien bereits ein oder mehrere Male Alkohol konsumiert haben. Im Vergleich mit 35 Ländern ist Tschechien damit Spitzenreiter. 2002 waren es noch 70 Prozent. Größtes Problem sei die hohe Akzeptanz von Alkohol in der tschechischen Gesellschaft, sagt der Psychologe Ladislav Csémy vom Zentrum für Suchtforschung, das die Daten erhoben hatte. Offiziell dürfen auch in Tschechien nur Volljährige Alkohol kaufen. Doch in der Realität, hält sich kaum jemand daran. Eine Novellierung des Gesundheitsministeriums sieht nun höhere Strafen für die Abgabe von Alkohol an Minderjährige vor. In Kraft treten könnte sie 2016. Was weiter fehlt, so die Experten, ist eine wirksame Kampagne, die auf die Gefahren von Alkoholismus hinweist.

Limberg neuer Chef der Handelskammer

Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) hat einen neuen Chef. Bei der Jahreshauptversammlung der Kammer wurde am Freitag der Geschäftsführer der EnBW Tschechien, Axel Limberg, zum neuen Präsidenten gewählt. Er löst Rudolf Fischer ab. Limberg möchte vor allem die Themen Förderung von Berufsbildung, Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie Digitalisierung in den Fokus nehmen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.radio.cz/de
Weitere Beiträge zu den Themen: Gesundheitsminister (1235)Mai 2015 (7904)
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