Kindergärtnerin nicht im Hort
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Amberg. Unter dem Titel "Milde für die Kindergärtnerin" berichtete die AZ am Freitag über das Urteil im Prozess um eine Kindergärtnerin, die ihre Schützlinge so lange gefüttert haben soll, bis sie erbrachen. In dem Artikel wurde der Begriff Hort gleichbedeutend für Kindergarten verwendet, obwohl aus fachlicher Sicht erhebliche Unterschiede bestehen. Der Kinderhort St. Georg in der Kochkellerstraße - laut Leitung der einzige in der Stadt - weist darauf hin, dass sich die Geschehnisse nicht bei ihm, sondern in einer anderen Kinderbetreuungseinrichtung zugetragen haben.

Kurz notiert Backen und Singen im Marienheim

Amberg. Weihnachtlich geht es in den nächsten Tagen im Caritas-Marienheim zu: Am Dienstag, 8. Dezember, backen die Senioren um 15 Uhr Plätzchen. Beim Austausch in der Gruppe sollen bei den Heimbewohnerinnen, die alle über langjährige Backerfahrung verfügen, Erinnerungen an früher geweckt werden. Im Vordergrund steht aber auch die Erfahrung, noch etwas leisten zu können. Jung und Alt finden sich dann am Mittwoch, 9. Dezember, um 15 Uhr zusammen, um gemeinsam Lieder zu singen. Zwischen den Weisen erzählen die Heimbewohner, wie Weihnachten früher gefeiert wurde, wohingegen die Kinder von ihren Wünschen ans Christkind berichten. Am Freitag, 11. Dezember, um 10 Uhr besucht die Geigenvirtuosin Bettina Schwarz (Hamburg) die Senioren.

Wir tun was!

Wo und seit wann engagieren Sie sich ehrenamtlich?

Ich bin die Projektleiterin für die Lesepaten in neun Schulen in Amberg. Wir gehen in die jeweiligen Klassen, um mit Kindern, die eine Leseschwäche haben, das Lesen und das Verständnis für das Gelesene zu üben. Ich bin seit Juli 2012 dabei.

Was treibt Sie an? Was ist Ihre Motivation?

Ich war neu in der Gegend und wollte mich engagieren, um Kontakte zu knüpfen. Und weil ich selber gerne lese und es mir sehr viel Spaß macht, das auch weiterzugeben, hatte ich mich bereit erklärt, bei den Lesepaten mitzuwirken.

Wie sehen Sie die Zukunft des Ehrenamts? Wie geht's weiter, wenn Sie mal aufhören?

Das Ehrenamt wird auch in der Zukunft eine sehr wichtige Rolle in unserem Leben spielen, denn vieles kann nur mit Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen werden. Für meine Nachfolge ist bestens gesorgt. Sollte ich einmal aufhören, dann habe ich bereits eine jemanden gefunden, der weitermacht.
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