Kindsleiche in Grab eines Geistlichen gibt Rätsel auf
Bischofs Baby?

Die Überreste des seit über 300 Jahren toten schwedischen Bischofs Peder Winstrup stellen Wissenschaftler vor ein Rätsel. Unter den Füßen des mumifizierten Geistlichen fanden Wissenschaftler die Leiche eines fünf bis sechs Monate alten Fötus. Bild: dpa
Die Überreste eines fünf bis sechs Monate alten Fötus im Sarg eines mumifizierten Bischofs geben Wissenschaftlern in Schweden Rätsel auf. Hatte der Bischof eine Frau geschwängert? Nutzte eine Bedienstete den Tod des Bischofs, um ihr Frühgeborenes unbemerkt zu Grabe zu tragen? Das 330 Jahre alte Geheimnis aus der Stadt Lund könnte mit etwa Glück gelüftet werden. Forscher an der Universität wollen demnächst mit einem DNA-Test feststellen, ob Bischof und Fötus verwandt waren.

Fest stehe jetzt schon: "Winstrups Mumie ist eine der am besten erhaltenen Leichen aus dem 16. Jahrhundert in Europa", sagte Projektleiter Per Karsten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.