Kirchenasyl

Kirchenasyl beruht auf einer uralten Tradition. Es ist seit Jahrhunderten ein ungeschriebenes Gesetz, dass Klöster und Kirchen Menschen in Notsituationen Schutz und Unterstützung anbieten.

Erst vor einigen Monaten haben sich die Kirchen und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) darauf geeinigt, dass diese Tradition nicht infrage gestellt wird. Vorangegangen war massive Kritik von Bundesinnenminister Thomas de Maiziére, der gedroht hat, die Überstellungsfrist von 6 auf 18 Monate zu verlängern.

Laut der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" gibt es derzeit 251 Kirchenasyle mit mindestens 459 Personen, davon sind etwa 126 Kinder. 217 der Kirchenasyle sind sogenannte Dublin-III- Fälle. (mic)
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