Kirchenpatrozinium St. Georg: Etzgersriether feiern den "Girngdoch"
Fürsprecher vor Gott

Das Patrozinium in Etzgersrieth galt der Verehrung des heiligen Georg. Der Umzug war eine Demonstration des Glaubens. Bild: gi
"Sankt Georg trat dem Bösen entgegen und setzte sich für das Gute ein", sagte der Ruhestandsgeistliche Hermann Schötz zu dem vielen Gläubigen im Festgottesdienst beim Kirchenpatrozinium. "Deshalb haben euere Vorfahren den heiligen Georg zu eueren Schutzpatron gewählt." Mit allen Ministranten aus Etzgersrieth und Rückersrieth zog Pfarrer Schötz in die festlich geschmückte Dorfkirche ein.

Als Drachentöter präsent

Der Geistliche würdigte in seiner Festpredigt den 303 als Märtyrer Gestorbenen, der durch sein Leben zu einem Fürsprecher vor Gott für die ganze Welt wurde. Georg zähle zu den 14 Nothelfern in der katholischen Kirche. Den Christen trete St. Georg zweimal in Erscheinung. Erstens als Drachentöter, der sich gegen das Böse wehrte und das Recht verteidigte. Und als sesshaften Menschen, der Land anbaute. So wurden die Klöster auch von der Idee und dem Geist des Heiligen angetrieben.

Die Etzgersriether feierten auch den Georgs Namenstag. Bereits am Kirchenzug, angeführt von den Straßenmusikanten Ödpielmannsberg, nahmen viele Vereine teil. Die "Straßenmusikanten" begleiteten den feierlichen Gottesdienst. Die Lesungen trug Lisa Ach vor.

Unter dem Himmel trug der Pfarrer z nach dem Gottesdienst das Allerheiligste in der Monstranz durch den Ort. Der Umzug wurde zu einer Demonstration des Glaubens und der Verehrung des heiligen Georgs in Etzgersrieth. Anschließend trafen sich die Vereine zum Frühschoppen im Dorfgasthaus Ach, um ihren Kirchenpatron zu feiern.
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