Klare Sache für Wolfgang Meiler

Die Wahl des 28-jährigen Wolfgang Meiler zum neuen Kommandanten der Feuerwehr verlief in der Jahreshauptversammlung reibungslos. Von den 60 abgegebenen Stimmzettel entfielen auf den neuen Chef der Störnsteiner Wehr 56 Stimmen. Zwei Voten waren ungültig, zwei gegen Meiler.

Störnstein. (arw) Die Wahl war notwendig geworden, weil der bisherige Kommandant Manfred Wilde nach nur drei Jahren als Kommandant zum Jahresende aus gesundheitlichen Gründen (wir berichteten) seinen Posten niederlegen musste. Die Jahreshauptversammlung am Montag im Pfarrheim St. Salvator war zugleich Dienstversammlung für alle Aktiven.

Da es nur einen Kandidaten gab, hatte es Bürgermeister Markus Ludwig leicht, die geheime Wahl über die Bühne zu bringen. Meiler ist von Beruf Agrarbetriebswirt und arbeitet im elterlichen Betrieb von Christa und Hubert Meiler. Bereits mit 14 Jahren trat er in die Störnsteiner Wehr ein. Er absolvierte zahlreiche Ausbildungen und Lehrgänge mit Erfolg. Aufgrund der Wahl steht nun noch der Zugführerlehrgang an. Die Zustimmung von Kreisbrandrat Richard Meier und vom Gemeinderat, dass Meiler das Kommandantenamt ausüben darf, dürfte reine Formsache sein.

Kommandant Wilde legte noch einmal den Rechenschaftsbericht vor. Die Wehr zählt zurzeit 56 Aktive, 3 mehr als 2013. Sie sind in vier Gruppen aufgeteilt. 20 (21) Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr. Die Truppe hat 18 Atemschutzträger und 17 (19) Maschinisten in ihren Reihen. 22 Aktive dürfen mit einer Motorsäge arbeiten. Die stille Alarmierung erfolgt über 23 (21) Funkmeldeempfänger.

Im vergangenen Jahr wurde die Wehr zu 21 (28) Einsätzen gerufen. Lehrgänge besuchten: Johannes Confal, Anna-Lena Helgert, Patrik Müller und Lena Scheck (Sprechfunk); Johannes Confal und Patrik Müller (Atemschutz); Maria Schmid (Ausbilder); Felix Weigend (Gerätewart). 9 Feuerwehrdienstleistende absolvierten die Truppmannausbildung, 18 Mädchen und Jungs den Wissenstest. Am Modul "Brand" beteiligten sich fünf Kameraden, und an den Fahrsimulator setzte sich Siegfried Confal.

Wilde dankte der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit, ebenso seinem Stellvertreter Bernhard Kneidl, der ihn in den letzten sechs Monaten hervorragend vertreten habe. In der Atemschutztruppe sind 15 Männer und zwei Frauen tätig. Die Wehr hat dafür sechs entsprechende Geräte. Bernhard Meier hatte mit seinen Jugendlichen neben Unterrichten und Übungen auch ein Zeltlager im Angebot.

Bürgermeister Ludwig zollte der Wehr Anerkennung für den Dienst am Nächsten. Danke sagte er dem scheidenden Kommandanten Wilde. Kreisbrandrat Meier überbrachte auch die Grüße von Kreisbrandinspektor Josef Kreis und Kreisbrandmeister Ulrich Kraus. Er freute sich, dass Störnstein keine Nachwuchssorgen habe. Im Landkreis schaue es in vielen Orten schon anders aus.

Meier informierte, dass die Führungskräfte im Landkreis schon die Digitalfunkgeräte besäßen. Im Herbst beginne der Probebetrieb. "Wenn die Störnsteiner Wehr gebraucht wird, ist sie da", lobte der Kreisbrandrat.
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