Kleber bleibt Vorsitzender

Ludwig Greß senior und Georg Kleber (vorne, von rechts) führen den Kapellenförderverein die kommenden drei Jahre als Vorsitzende. Bild: fjo

Der Tod von Mesnerin Mathilde Eschenbecher hat beim Kapellenförderverein eine große Lücke hinterlassen. Es war nicht die einzige schlechte Nachrichten in der Jahreshauptversammlung.

Für einen Verein mit nicht einmal 300 Mitgliedern sind zehn Sterbefälle innerhalb eines Jahres ziemlich viel. Mit dieser traurigen Bilanz eröffnete Vorsitzender Georg Kleber die Hauptversammlung des Kapellenfördervereins im Gasthaus Frölich. 2013 war nur ein Mitglied zu Grabe geleitet worden.

2014 war die 86-jährige Mesnerin Mathilde Eschenbecher gestorben. Bis zu ihrem Tod hatte sie diesen Dienst viele Jahrzehnte ausgeführt und sich bei anderen Tätigkeiten wie Auf- und Zusperren der Ortskapelle, Blumen gießen, Schnee räumen oder die Sterbeglocke läuten eingebracht.

Neue Gesangbücher

In Vertretung von Schriftführer Alois Voit übernahm Kassier Wolfgang Bauriedl den Jahresrückblick. Danach folgten seine Berichte über die beiden Kassen des Fördervereins. Jakob Sauer bestätigte auch im Namen seiner Kollegin Andrea Grötsch ordnungsgemäße Buchführung. An die Fahnenweihe als "herausragendes Ereignis" erinnerte Kleber in seiner Rückschau. Auf Anregung aus der vergangenen Jahresversammlung sei eine Neuauflage der Gesangsbücher erfolgt. Da dies im Zuge einer Sammelbestellung durch die Pfarrei Pleystein gelaufen und durch die Kirchenstiftung Burkhardsrieth bezahlt worden sei, galt sein Dank der Kirchenstiftung und Stadtpfarrer Pater Hans Ring.

Der Vorsitzende lobte die Helfer für die Unterstützung bei den Hausmeistertätigkeiten, der Reinigung und Pflege der Außenanlagen. Zudem dankte er dem OWV. Wegen des zunehmenden Mooses auf dem Kapellenhügel stünden umfangreiche Arbeiten an. Der Rasen müsste gelüftet werden. Es sei auch möglich, dass die Mitglieder den gesamten Rasenbereich umpflügen.

Stadtpfarrer Ring griff die Fahnensegnung auf und leitete damit über zu der gepflegten Kapelle. Kaum tauche irgendwo Mängel auf, wären sie schon wieder behoben. "Danke, dass so viele darauf schauen und in kürzester Zeit alles auf Vordermann bringen."

Deshalb kämen beide Seelsorger immer wieder gerne nach Pfrentsch, "weil wir spüren, dass es den Menschen hier ein Anliegen ist, am Gottesdienst teilzunehmen. Das freut uns". Er bescheinigte der Dorfgemeinschaft: "Wir sind alle miteinander auf einem guten Weg."

Immenser Aufwand

Zweiter Bürgermeister Markus Bauriedl dankte für den immensen Aufwand, der für die Hauberrisser-Kapelle geleistet werde. "Macht bitte unbedingt so weiter."
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