Kleidung und Ziegel für die Ukraine

Kleidung und Ziegel für die Ukraine Ein tschechischer Hilfskonvoi ist in den Osten der Ukraine aufgebrochen. Wie die Hilfsorganisation Clovek v tisni (Mensch in Not) in Prag mitteilte, bringen fünf Lastwagen insgesamt 50 Tonnen Winterkleidung und 47 Tonnen Dachziegel in die Bürgerkriegsregion. Die Winterkleidung könne Tausenden Menschen helfen, die vor Beschuss nur mit dem Nötigsten geflohen seien, sagte ein Sprecher. Lastwagen und Fahrer stellt eine Spedition kostenfrei zur Verfügung. Wenn Menschen in
Ein tschechischer Hilfskonvoi ist in den Osten der Ukraine aufgebrochen. Wie die Hilfsorganisation Clovek v tisni (Mensch in Not) in Prag mitteilte, bringen fünf Lastwagen insgesamt 50 Tonnen Winterkleidung und 47 Tonnen Dachziegel in die Bürgerkriegsregion. Die Winterkleidung könne Tausenden Menschen helfen, die vor Beschuss nur mit dem Nötigsten geflohen seien, sagte ein Sprecher. Lastwagen und Fahrer stellt eine Spedition kostenfrei zur Verfügung. Wenn Menschen in Not seien und Helfen möglich ist, könne man nicht untätig bleiben, sagte deren Geschäftsführer Kvido Stepánek . Der Konvoi soll Ende der Woche in Slawjansk eintreffen. Am Mittwoch hatte das tschechische Außenministerium bekanntgegeben, mit den humanitären Hilfen für die Ukraine fortzufahren und weitere acht Millionen Kronen (291 000 Euro) für Hilfsprojekte bereitzustellen.

Mehr als 5700 Waffen abgegeben

Bei der so genannten Waffenamnestie sind in Tschechien in den vergangenen sechs Monaten insgesamt 5744 illegal gehaltene Waffen und 468 351 Stück Munition abgegeben worden. Das teilte das tschechische Polizeipräsidium in Prag mit. Die Zahl war um ungefähr 2000 Waffen niedriger als bei der Waffenamnestie von 2009, aber höher als in den Jahren 2003 und 1996. In den meisten Fällen ging es um kurze Schusswaffen wie Pistolen und Revolver. Unter den Waffen waren zum Beispiel eine Anti-Panzer-Kanone aus dem Zweiten Weltkrieg sowie eine Pistole Bär aus dem Jahr 1898 und eine Pistole Le Protector aus dem Jahr 1882.

Polizei in der Handelsinspektion

Die Polizei führt Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Tschechischen Handelsinspektion (COI) in Brünn. Mindestens zwei Inspektoren stehen in Verdacht, Protokolle gefälscht zu haben. Außerdem sollen sie Geld und Waren von vietnamesischen Verkäufern genommen haben, mit dem Versprechen, ihnen keine Probleme zu bereiten.

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