Klingelgruß für Gnadenmutter

Radfahrer aus Beidl und Stein waren 250 Kilometer nach Altötting unterwegs. Im Bild die Teilnehmer. Bild: hfz

Die Glocken von Altötting läuteten nicht extra für sie, dafür begrüßten aber die Beidler und Steiner Radlwallfahrer die Gnadenmutter bei ihrer "Ehrenrunde" um den Kapellplatz mit ihren Fahrradklingeln.

15 Mitglieder der Katholischen Landvolkgruppe Beidl/Stein machten sich am Freitag, 4. September, auf den 250 Kilometer langen Weg in das Herz Bayerns, wie sich der Wallfahrtsort gerne nennt.

Die erste Tagesetappe über 95 Kilometer führte entlang des Naabtalradweges bis nach Burglengenfeld. Von dort ging es am nächsten Tag weiter bis kurz vor Dingolfing, eine Strecke von etwa 85 Kilometer. Dabei benutzten die Wallfahrer im Wesentlichen den Weg, den einige von ihnen alljährlich bei der großen Regensburger Diözesan-Fußwallfahrt gehen. Die letzten nicht ganz unbeschwerlichen 70 Kilometer meisterten die Radler bis Sonntagmittag.

Impulse zum Nachdenken

Die Wallfahrt war vom Landvolk bestens vorbereitet. So gab es unterwegs immer wieder Gebetspausen bei denen Impulse zum Nachdenken gesetzt wurden. Auch der Gesang war ständiger Begleiter auf dem Weg. Ein Begleitfahrzeug sorgte für den Transport des Gepäcks und für die Versorgung der Wallfahrer und auch für den Rücktransport der Fahrräder. Glück hatten die Radler auch mit dem Wetter, denn trotz der schlechten Voraussagen konnte die Regenkleidung in den Rucksäcken verbleiben, ja strahlte sogar die Sonne.

Alles in allem ein tolles Erlebnis, das bei den Teilnehmern den Wunsch auf eine Wiederholung hervor rief: "Schoi wor's, des mach ma mal wieder!"
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