Klinik Lindenlohe in guter Verfassung
Aus der Region

Schwandorf. (nt/az) Die auf Orthopädie spezialisierte Asklepios-Klinik in Lindenlohe (Kreis Schwandorf) investiert kräftig. Im vergangenen Jahr seien 800 000 Euro in die Ausstattung gesteckt worden, sagte Geschäftsführer Marco Woedl. In diesem Jahr soll der Betrag noch größer sein. Am 1. Mai will die Klinikleitung die Komfort-Station "Privita" eröffnen - ein Angebot für betuchte Patienten. Für das Jahr 2016 plant Asklepios einen Anbau mit fünf Operationssälen. Nach Angaben von Asklepios stieg die Zahl der behandelten Patienten im vergangenen Jahr. Vor allem beim Gelenkersatz und bei Wirbelsäulentherapien entschieden sich Patienten verstärkt für Lindenlohe.

Allee-Tiefgarage in Weiden total dicht

Die Allee-Tiefgarage in Weiden wird ab 1. Februar saniert. Damit sind beide Etagen gesperrt. Bild: wsb
Weiden. (wd) Die Allee-Tiefgarage in Weiden galt beim Bau vor 27 Jahren als technisches Wunderwerk: 400 Meter lang, 18 Meter breit, stützenlos, zweigeschossig, 400 Stellplätze. Doch die Sanierung ist überfällig. Die Stadt konnte die Bausumme nicht schultern und übergab das Bauwerk zur Jahreswende an die Weidener Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung (WGS). Diese beginnt in acht Tagen mit der auf rund vier Millionen Euro veranschlagten Generalsanierung. Die Tiefgarage, in der seit Juni 2013 nur noch das untere Geschoss angefahren werden konnte, wird deshalb geschlossen. Zu Verzögerungen kommt es, weil die Stadt den Dauerparkern zu spät kündigte.

Grünes Licht für "Strombrücke"

Bayreuth/München. (nt/az) Die Regierung von Oberfranken in Bayreuth hat am Mittwoch den Planfeststellungsbeschluss für den bayerischen Abschnitt der Thüringer Strombrücke erlassen. Darüber haben Energieministerin Ilse Aigner und der Netzbetreiber Tennet informiert: "Das ist ein wichtiger Schritt für die Energiezukunft Bayerns", sagte Aigner. Die Thüringer Strombrücke sei eine Hauptschlagader für eine sichere und kostengünstige Energieversorgung in Bayern für die nächsten Jahre. "Der Bau muss jetzt zügig beginnen. Ich erwarte, dass auch der thüringische Abschnitt schnell genehmigt wird", so Aigner weiter.

Aigner rechnet nicht mehr mit dem Bau zweier großer Stromtrassen durch Bayern. "Ich bin mir sicher, dass wir nicht zwei Leitungen brauchen werden", sagte die Ministerin dem "Münchner Merkur". Weiter meinte sie: "Wir halten nicht für die Überproduktion im Norden her." Stattdessen sollen Gaskraftwerke errichtet werden. Aigner will Details ihrer Pläne in wenigen Tagen vorstellen, wenn der Energiedialog mit Gegnern und Befürwortern abgeschlossen ist. Sie werde den Dialog "mit Erfolg" beenden.
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