Kloster Waldsassen streicht 14 Stellen
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Waldsassen. (nt/az) Die Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen (Kreis Tirschenreuth) entlässt alle 14 weltlichen Mitarbeiter. Sie seien aber von ihr in anderen Firmen und Organisationen vermittelt worden, teilte Äbtissin Laetitia Fech am Montag mit. Niemand werde arbeitslos. Betroffen seien Hausmeister, Putzkräfte oder Mitarbeiter in der Bibliothek der Ordensfrauen. Künftig werden diese Tätigkeiten von Fremdfirmen erledigt.

Der Schritt sei unumgänglich, um die 875-jährige Tradition der Abtei zu bewahren. "Würden wir ihn nicht setzen, wäre das Kloster in fünf Jahren nicht mehr lebensfähig", sagte Fech. Nicht betroffen sind Mitarbeiter im Gästehaus, in der Schule, in der Kulturstiftung und der bekannten Stiftsbibliothek. Von 1998 bis 2010 wurde das Kloster in vier Bauabschnitten für knapp 29 Millionen Euro generalsaniert.

Geld vom Jobcenter hängt bei Bank fest

Weiden.(wd) An den Jobcentern hat es nicht gelegen, dass auch am 2. März die Konten von Tausenden von Hartz-IV-Empfängern leer geblieben sind. "Das Geld hängt bei den Banken fest", erklärt Bernhard Lang. Der Bereichsleiter des Weidener Callcenters, das 34 Jobcenter in Bayern und Baden-Württemberg betreut, versichert, dass die Gelder rechtzeitig an die Bundesbank überwiesen wurden. Aufgrund der unglücklichen Konstellation (Wochenende) müssten die Banken das Geld noch auf die Konten der Kunden transferieren.

Betreut das Weidener Callcenter normal täglich rund 10 000 Anrufer, beschwerten sich am Montag über 13 000 aufgebrachte Anrufer, dass ihr Geld noch nicht auf dem Konto sei. "Wir können nichts dafür. Doch unser Callcenter bekommt die volle Breitseite ab", betont Lang.

Anlieger klagen wegen Sportplatz

Ammerthal. (nt/az) Das Verwaltungsgericht Regensburg muss sich in den nächsten Monaten mit einer Klage aus Ammerthal (Kreis Amberg-Sulzbach) beschäftigten. Ein Nachbar des Schulsportplatzes fühlt sich von dort Fußball spielenden Kindern gestört. Bürgermeisterin Alexandra Sitter-Czarnec hatte 2008 erlaubt, dass auf dem Sportplatz Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Unterrichtszeiten spielen dürfen. Bis die Juristen des Verwaltungsgerichts zu einer Entscheidung kommen, bleibt der Platz gesperrt. Das gilt auch für die Nachwuchs-Kicker des Bayernligisten DJK Ammerthal. Bis es Klarheit gibt, könnte es noch dauern. Die Klage ging in Regensburg erst vergangene Woche ein. Akten liegen noch nicht vor, sagte ein Gerichtssprecher. Wann es zu einer Verhandlung kommt, ist deshalb ebenfalls noch offen.
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