"Knöllchen-Horst" in Karlsruhe abgeblitzt
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Karlsruhe.(dpa) Auf seinen Streifzügen durch die Justiz hat "Knöllchen-Horst" auch das höchste deutsche Gericht beschäftigt: Der Frührentner, der das Anzeigen von Falschparkern zu seinem Lebensinhalt gemacht hat, fand aber kein Verständnis beim Bundesverfassungsgericht. Dieses nahm seine Verfassungsbeschwerde erst gar nicht an und brummte ihm eine Missbrauchsgebühr von 1000 Euro auf, bestätigte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

Der Frührentner aus Niedersachsen hatte sich gegen die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens wegen Strafvereitelung gewandt. "Knöllchen-Horst" wollte bei der Staatsanwaltschaft Göttingen gegen einen Richter in Osterode vorgehen, den er als Besucher einer Verhandlung erlebt hatte. Dabei ging es um zu schnelles Fahren. Eine Verletzung eigener Grundrechte sei nicht einmal ansatzweise zu erkennen, befanden die Richter. Mit den 1000 Euro war "Knöllchen-Horst" noch gut bedient - das Gesetz ermöglicht in solchen Fällen bis zu 2600 Euro.

Messerstecher gesteht vor Gericht

Berlin.(dpa) Mit einem Geständnis hat fünf Monate nach einem tödlichen Messerangriff am Berliner Alexanderplatz der Mordprozess gegen den Angeklagten (19) begonnen. "Es tut mir unendlich leid", zitierte am Donnerstag die Verteidigerin ihren Mandanten. Er soll im August 2014 einem 30-Jährigen, den er nicht kannte, eine Klinge ins Herz gerammt haben. Die Anklage glaubt, dass er sich nach einem Beziehungsstreit abreagieren wollte.
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