Koalition denkt auch an Fahrverbot für Einbrecher
Häuser besser sichern

Hausbesitzer und Mieter können mit staatlichen Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten für einen besseren Schutz vor Einbrechern rechnen. Die Spitzen der großen Koalition beschlossen bei einer Sitzung am Donnerstag in Göttingen, dafür Programme der staatlichen KfW-Förderbank auszudehnen.

"Viele Wohnungstüren sind nicht einbruchssicher", sagte der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder (CDU). Da helfe bereits ein Beitrag von 300 oder 400 Euro, um mehr Sicherheit zu erreichen. 40 Prozent aller Diebe lassen sich erfahrungsgemäß von einer Einbruchsicherung abschrecken oder weichen zurück, wenn Nachbarn aufmerksam werden. Union und SPD wollen ferner, dass neben Geldstrafen als weitere Alternative zur Freiheitsstrafe ein Fahrverbot als eigenständige Sanktion eingeführt wird. "Es gibt zunehmend Straftäter, für die eine Geldstrafe kein fühlbares Übel darstellt oder die gar kein Vermögen haben", heißt es in dem Papier "Kriminalität effektiver bekämpfen".
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