Kommunen auf Suche nach weiteren Asyl-Unterkünften
Bei Kirche angeklopft

(KNA/wd/epd) Die leerstehende Bischofswohnung in Regensburg könnte laut Bistumssprecher in Zukunft als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Die Kommunen seien auf der Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge, die aus den Erstaufnahmestellen ausziehen und da sei auch die Bischofswohnung in die Überlegungen miteinbezogen worden, bestätigte Bischofssprechers Clemens Neck auf Anfrage. Noch sei die Wohnung allerdings nicht geeignet für die Unterbringung von Flüchtlingen, da sie noch nicht bezugsfertig sei.

Unterdessen bereiten sich die bayerischen Kommunen auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge vor. Der "Winter-Nofallplan" der Staatsregierung fordert 200 bis 300 zusätzliche Kapazitäten in jedem Kreis. In Weiden soll beispielsweise die Mehrzweckhalle als vorübergehende Unterkunft dienen.

Die bayerische Europaministerin Beate Merk (CSU) reist ab heute nach Rom und Wien, um für eine europaweit gerechte Verteilung von Flüchtlingen zu werben. "Es kann nicht sein, dass nur einige wenige Mitgliedstaaten den Flüchtlingsansturm bewältigen müssen, während andere unbeteiligt zusehen. Das ist nicht europäische Solidarität", sagte Merk am Mittwoch.
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