Kopfschütteln über WM 2022 im Advent

Public Viewing mit Glühwein und Handschuhen statt Sommermärchen bei Grillwetter: Erstmals in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft soll die Endrunde 2022 zum Winterspektakel werden. Die Task Force des Weltverbandes Fifa hat sich in Doha erwartungsgemäß für einen WM-Termin von Ende November bis Ende Dezember ausgesprochen, um die Hitze in Katar im Sommer zu umgehen.

Bei Profis und Fans löst das keine Jubelstürme aus. "Es fällt schwer, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass ein WM-Finale kurz vor Weihnachten stattfinden soll", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Die großen Verlierer sind die europäischen Clubs und Ligen. Der Spielbetrieb muss mehr als zweieinhalb Monate ruhen.

Nach einem sechsmonatigen Konsultationsprozess sei der Termin im November/Dezember der "tragfähigste" gewesen, teilte die Fifa in Doha mit. Es habe nur diese Lösung gegeben, betonte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke. Im Gespräch ist eine kürzere Austragung vom 26. November bis 23. Dezember, was ein Zugeständnis an die Ligen wäre. (Seite 11)
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