Kosten in dreistelliger Millionenhöhe

Der G7-Gipfel in Elmau kostet einen dreistelligen Millionen-Betrag. Die Staatsregierung ging bislang offiziell von rund 130 Millionen Euro aus. Der Bund der Steuerzahler rechnet aber zwischenzeitlich mit einem weit höheren Betrag. Dessen Präsident, Rolf von Hohenhau, hatte im ARD-Magazin "Fakt" von 360 Millionen Euro gesprochen und als Grundlage Berechnungen des Bundes genannt. Grund für die Steigerung seien Personal- und Überstundenkosten für Tausende Polizisten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die 360 Millionen als "unverantwortliche Stimmungsmache" kritisiert. Er verwies darauf, dass die im Rahmen der Gipfelvorbereitungen angeschaffte Ausstattung wie etwa die Informations- und Kommunikationstechnik weiter Verwendung finden wird. Ähnlich äußerte sich der Berliner Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Bund zahle Bayern "für gipfelbedingte Mehrkosten einen Ausgleich von 40 Millionen Euro". Und nicht jede bleibende Investition sei eine Ausgabe für den G7-Gipfel. (dpa)
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