Kriminalpolizei bittet um Hinweise
Zeugensuche nach massivem tätlichen Angriff

Symbolbild: dpa
Sulzbach-Rosenberg. Wie die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg berichtet, kam es am frühen Sonntagmorgen, 11.Oktober, gegen 5:00 Uhr im Bereich des Rosengartens am Annabergweg zu einer massiven tätlichen Auseinandersetzung, bei der ein Geschädigter erhebliche Verletzungen erlitt und sich in stationäre Behandlung begeben musste. Nun übernahm das K 1 der Kriminalpolizeiinspektion Amberg die weiteren Ermittlungen.

Ein 25-jähriger Mann geriet nach derzeitigem Kenntnisstand im Außenbereich des Rosengartens aus bisher unbekannter Ursache mit verschiedenen Personen in Streit. So auch mit einem 33-Jährigen, der sich ebenfalls dort aufhielt. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den Männern, in deren Verlauf der 25-jährige sein Opfer auch bis zur Bewusstlosigkeit würgte. Dies soll laut Albert Brück vom Polizeipräsidium Oberpfalz von mehreren Personen so beobachtet worden sein. Allerdings hatten sich diese Zeugen vor dem Eintreffen der Polizei teilweise bereits vom Geschehensort entfernt.

Der Geschädigte befindet sich nach wie vor in stationärer, ärztlicher Obhut und konnte bisher noch nicht vernommen werden.

Aufgrund der massiven Vorgehensweise des Tatverdächtigen, dessen Identität zwischenzeitlich ermittelt wurde, und der Schwere der Tatvorwürfe, übernahm die Kriminalpolizei Amberg/K 1, die weitere Bearbeitung des Vorganges. Nach seiner vorläufigen Festnahme am Montagnachmittag machte der 25-jährige Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach keine Angaben zum Tatvorwurf und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg, wieder auf freien Fuß gesetzt.

Alle Personen, die diese Auseinandersetzung am Rosengarten bemerkt haben oder gar selbst von einem Mann bedrängt wurden, stellen für die Ermittler wichtige Zeugen zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes dar. Die Kriminalpolizei Amberg bittet diese Personen nun, sich dringend mit der Polizei unter der Rufnummer 09621/890-0 in Verbindung zu setzen.

Selbst persönlich als unwichtig eingestufte Wahrnehmungen können in den Ermittlungen wichtige Mosaiksteine darstellen. Daher sind alle Personen aufgerufen, sich selbst zu melden oder Hinweise zu Personen zu geben, die sich am Tatort aufgehalten haben, heißt es im Polizeibericht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.