Krisen, Flucht, Elend auch an Weihnachten: Die Welt ist vom Frieden weit entfernt
Bischöfe fordern mehr Solidarität

Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland haben zu Weihnachten mehr Respekt für Mitmenschen gefordert. "Ohne Anerkennung des Anderen und Respekt vor jedem Menschen gibt es kein friedliches Zusammenleben", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, in seiner am Dienstag vorab veröffentlichten Predigt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, erklärte: "Das christliche Europa hat heute die Aufgabe, seinen Umgang mit Flüchtlingen so neu zu ordnen, dass kein Mensch mehr im Mittelmeer ertrinken muss." Bedford-Strohm predigt am Ersten Weihnachtstag in der Münchener St. Matthäus-Gemeinde. Marx feiert am Heiligen Abend um 22 Uhr im Münchener Liebfrauendom die Christmette.
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